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Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen

22.01.2013 | 19:00 Uhr
Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen
Einstimmig votierte die CDU-Spitze für Cemile Giousouf.Foto: Jakob Salzmann

Hagen.  Cemile Giousouf wird für die Hagener CDU gegen René Röspel (SPD) in den Bundestagswahlkampf ziehen. Auch wenn die Kandidatin gegen ihren Kontrahenten kaum Chancen haben dürfte, so soll ihr ein Listenplatz sicher sein. Einstimmig hat sich der Kreisvorstand der CDU für die Kandidatin ausgesprochen.

Der Kreisvorstand der CDU Hagen hat sich einstimmig für eine externe Kandidatin ausgesprochen. Die 34-jährige Aachenerin Cemile Giousouf soll für die Union gegen René Röspel (SPD) in den Wahlkampf ziehen.

Einzug in Bundestag ermöglicht

Selbst wenn die Muslimin mit türkischen Wurzeln im direkten Duell gegen den SPD-Bundestagsabgeordneten auch bei Stimmungslage zugunsten der CDU kaum Chancen haben dürfte, so soll sie einen Listenplatz erhalten, der ihr den Einzug in den Bundestag durchaus ermöglicht. „Mit ihr haben wir eine ausgezeichnete Kandidatin, die auf herausragende und authentische Weise unsere Partei vertritt“, erklärte der Kreisvorsitzende Christoph Purps, „als erfolgreiche Frau mit Zuwanderungsgeschichte wird sie die positiven Perspektiven von Zugewanderten in die Politik einbringen, was insbesondere in einer Großstadt mit hohem Migrantenanteil gefragt ist.“

Generalsekretär an der Seite

Giousouf stellte sich am Montagabend der erweiterten CDU-Führung vor, der auch die Vorsitzenden der Ortsunionen angehören. Allerdings kam die Aachenerin, die demselben Ortsverband wie der CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet   angehört, nicht allein. Unterstützt wurde sie überraschend vom Generalsekretär der Landes-Union höchstselbst. Bodo Löttgen empfahl der Kreis-CDU, deren Findungskommission keine Hagener Kandidaten ausmachen konnte, die Bewerberin wärmstens. Erklärtes Ziel sei, die Landespartei für neue Wählergruppen zu öffnen.

Nötig geworden war der Auftritt auch, weil Giousouf bei ihrem ersten Hagen-Besuch am Donnerstag die Kommission nicht restlos überzeugen konnte und das Gremium nach Informationen unserer Zeitung ohne Entscheidung auseinandergegangen war. Gleich reihenweise machten sich CDU-Größen zu Beginn der Vorstandssitzung für die junge Kandidatin stark. Ein Vorgehen, das Teilnehmer als abgesprochen empfanden.

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Kommentare
08.02.2013
23:05
Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen
von Hagenerjung1909 | #44

Jetzt kommt es also raus, Hagen war für Frau Giousouf ohnehin nur 2te Wahl. Sie sollte und wollte erst in Duisburg kandidieren. Erst nach Ablehnung durch die dortige CDU trat Hagen auf den Plan. Soviel zum Thema: "Interesse an Hagen!"

04.02.2013
09:20
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Name von Moderation entfernt | #43

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03.02.2013
18:14
Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen
von berni44 | #42

Die CDU Hagen und die Landes CDU hat die Wahl in Hagen bereits für verloren erklärt.
Aus diem Grunde fand sich auch kein Bewerber aus Hagen.
Der Direktwahlkreis in Hagen und Enneperuhr ist also sinnlos. Hier hat nun die Landespartei mit Herr Laschet , wie Demokraten? so sind, angeordnet, eine mit moslemische Kandidatin aus Aachen auf zustellen. Nur damit kann sie auf den vorderen Plätzen der CDU Landesliste für den Bundestag abgesichert werden.
Herr Röspel und Herr Purps haben sofort gehorcht und sind dem Befehl aus Aachen gefolgt.( bestimmt nicht selbstlos)
Warum ein Parteivorsitzender Purps, die Mitglieder vor den Kopf stösst, kann man sich
nur erklären, wenn diese Herren hier ihre persönlichen Vorteile im Auge haben.
Das Verhalten dieser Leute macht die CDU in Hagen kaputt.
Mit einer kaputten CDU sind auch die Pfründe des Herrn Dehm und der Ratsmitglieder
beendet.
Die Bürger werden dieses noch bei der Kommunalwahl demnächst noch im Auge
behalten.

03.02.2013
16:04
Purps-Interview
von AlterHasper | #41

Leider ist dort die Kommentarfunktion aus den bekannten Gründen deaktiviert. Kennt man ja.

Wertkonservativ im positiven Sinn? Hä? Hätte man im Vorfeld in der CDU-Chefetage mal ein paar Minuten zielorientiert in diversen Abhandlungen über Wahlbeteiligung und Wählerverhalten von Personen mit Migrationshintergrund recherchiert (z. B. bei der Zentrale für politische Bildung), so hätte man bei Ansicht und Übertragung der Trends auf Hagen festgestellt, daß die Nominierung sinnlos, wenn nicht gar kontraproduktiv ist. Wähler mit Migrationshintergrund wählen so gut wie nie CDU, auch keine Kandidaten mit türkischen Namen. Das klappt nur bei SPD und Grünen, auf Bundesebene bringt Cem Özdemir die Wähler aus seinem Kulturkreis dazu, zu Wahl zu gehen.

In Hagen wird es nicht klappen, dafür gehen massiv Erststimmen verloren. De Purps-CDU wird als Volkspartei ohne Volk in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Jedenfalls bis zur nächsten Wahl, die dann umso schwieriger sein dürfte.

02.02.2013
23:32
Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen
von DarkwingDuck | #40

ob das absicht ist, dass man das unsägliche interview mit purps nicht kommentieren kann?

02.02.2013
18:00
Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen
von zebolon1 | #39

Regt Euch doch nicht auf !!So macht man den Wählern,die Sache einfacher,man weiß was man nicht wählt.

26.01.2013
08:48
Schon die Überschrift ist falsch.
von erbsenzaehler | #38

Sie "muß" nicht einspringen.
Sie wird von Herrn Laschet aufgezwungen.

Als ob im Walhkreis (der ja nicht nur die Stadt Hagen umfaßt) nicht ein fähiger Kandidat zu finden wäre.
Dehm, Röspel und Purps fahren die Karre mit Vollgas vor die Wand.

25.01.2013
18:00
Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen
von spatzenfreund | #37

es geht doch wohl zuallererst um die wähler und nicht um die versorgung vermeintlicher politmagistertalente. für wen hält der laschet uns denn? für die aufbereitungsanlage oder das endlager? an selbstversorgern herrscht in hagen bekanntlich ebenfalls kein mangel. und natürlich waren auch einstimmig alle dafür, wie früher im osten dieser republik. merkt ihr noch was?

25.01.2013
16:31
Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen
von Himbertoni | #36

Aachen?? Schon komisch welches verständnis von Politik da geboeten wird.
In Hagen wird von Hagen für Hagen gewählt?
Oder sind Politiker Ihrer Herkunft und Heimat nicht verpflichtet.
Verantwortung sieht anders aus, zumal die heimische CDU nicht zum erstenmal auf auswärtiges Personal zurückgreift.
Für mich unwählbar.

25.01.2013
11:07
Aachenerin muss als CDU-Kandidatin in Hagen einspringen
von wmdo | #35

Der Stadtsportbund sucht doch, wie einem Artikel zu entnehmen war, eine Honorarkraft für das Betätigungsfeld "Integration". Da könnte die Dame sich ja mal nützlich machen und was für die Allgemeinheit in Hagen tun......

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