605 Euro für Zuwanderungsberatung

Zum Abschluss des Jahres 2014 ging die Ortsunion Hohenlimburg im Bentheimer für den guten Zweck in die Vollen.
Zum Abschluss des Jahres 2014 ging die Ortsunion Hohenlimburg im Bentheimer für den guten Zweck in die Vollen.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Seit 42 Jahren kegelt die CDU Hohenlimburg zum Jahresende für einen karitativen Zweck: Fast immer zu Gunsten Hohenlimburger Vereine und Initiativen aus den Bereichen Soziales, Sport und Kultur. In diesem Jahr fiel auf der Kegelbahn des „Bentheimers“ die Wahl auf die Hagener Zuwanderungsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr. Hintergrund ist der in Kürze in verschiedenen Hohenlimburger Einrichtungen zu erwartende Zuzug von Flüchtlingsfamilien und Flüchtlingen. Diese benötigen Hilfe und eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung!

Hierzu möchte auch die Ortsunion einen kleinen Beitrag leisten und hat nach einer demokratischen Abstimmung deshalb den Erlös aus der Spenden- und Kegelaktion in Höhe von 605 Euro für die von der Zuwanderungsberatungsstelle betreuten und oftmals durch schreckliche Erlebnisse traumatisierten Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag setzte sich aus den „Strafgeldern“ für verlorene Spiele, durch Pudel und insbesondere durch großzügige Spenden zusammen. Denn zahlreiche treue Kegler konnten in diesem Jahr nicht teilnehmen, weil sie in Urlaub weilten oder erkrankt sind. Doch das hinderte sie nicht daran, die gute Sache zu unterstützen.

Gesamtsumme jetzt 28 000 Euro

Mit der diesjährigen Spende in Höhe von 605 Euro erhöht sich der von der CDU in der Vergangenheit „erkegelte“ Gesamtbetrag mittlerweile auf stattliche 28 000 Euro.

Gleichzeitig nutzen die Christdemokraten den Jahresausklang traditionell zu einer lokalpolitischen Vorausschau. Trotz der schwierigen finanziellen Situation gebe es „guten Grund zur Freude“, so Willi Strüwer, Vorsitzender der Ortsunion. Schließlich sei die attraktive sportliche Nachnutzung des ehemaligen Kirchenbergfreibades „in trockenen Tüchern“, die Stadtbücherei Hohenlimburg (die Neueröffnung erfolgt am 6. Januar an der Stennerstraße im Gebäude der Sparkasse Hagen) sowie die Grundschule Reh bis auf Weiteres gesichert und auch der Ausbau der Kanustrecke stehe kurz vor der Vollendung.

Sorge um die Innenstadt

Sorgen bereitet den Christdemokraten weiterhin, wie Strüwer ergänzte, die Hohenlimburger Innenstadt, wenngleich die Investorenpläne mit Abriss des „alten Gymnasiums“/ Neubau eines Pflegezentrums und die Festlegung auf die Langenkamp-Wohnbebauung „richtige und wichtige Schritte in die Zukunft“ seien.