4000 feiern im Hengsteybad
08.09.2008 | 18:12 Uhr 2008-09-08T18:12:00+0200
Hengstey. Erst schwimmen und dann bei rosarotem Himmel das Freibad rocken. So gestalteten die Jungs von Revolverheld ihren Tag in Hagen und waren begeistert von der wunderschönen Kulisse im Hengsteybad.
Anders als am Vorabend blieb das Wetter am Samstag beim Seegeflüster stabil, so dass schon die Letmather Aufsteigerband „Luxuslärm” im Hengsteybad vor 4000 Zuschauern Vollgas geben konnte. Sängerin Jini begeisterte mit ihrer Powerstimme und brachte die Hagener auf die richtige Betriebstemperatur.
Große Bandbreite
In mystisches Licht getaucht, eröffneten gleich darauf die Band Revolverheld ihre Show mit einer deftigen Portion Rock. Mit abwechslungsreich arrangierten Songs bewiesen die Jungs, dass sie nicht nur gute Balladen produzieren, sondern auch richtig Dampf machen können. „Es ist für uns besonders spannend, wenn wir eine große Bandbreite an Musik abdecken können”, plauderten die Jungs nach dem gelungenem Auftritt gutgelaunt.
Mit ihren Hits „Die Welt steht still” oder „Freunde bleiben” erhöhten die Revolverhelden den ohnehin hohen Mitsingfaktor des Deutschrockabends noch einmal gewaltig. Energiegeladen sprangen sie bei ihrem EM-Hit „Helden 2008” von einer Seite der Bühne zur anderen und animierten ihre Fans zum Mitmachen. „Das Hagener Publikum ist gut erzogen”, lobte Sänger Johannes.
Auf Zuschauer ist Verlass
So konnte sich auch Österreichs beliebteste Sängerin, Christina Stürmer, auf die begeisterten Zuschauer verlassen. Mit kraftvoller Stimme fetzte die zierliche Musikerin über die Seebühne und zelebrierte ihr letztes Konzert in diesem Jahr. „Schon nächste Woche gehen wir ins Studio und nehmen neue Songs auf”, verriet die Österreicherin.
Nur zu gern forderte Christina Stürmer ihre Zuschauer auf, lauter zu leben und freute sich über die Textsicherheit ihrer Fans, die sie auch gleich mehrmals auf die Probe stellte. Während ihrer Debütsingle „Ich lebe” überließ Stürmer dem Publikum ganze Textpassagen, und das übernahm ohne Probleme. Mit charmantem Akzent zog sie die Hagener sofort in ihren Bann und spätestens bei der Unplugged-Version von „Träume leben ewig” war Feuerzeugstimmung angesagt.
Am Ende des Konzerts verabschiedete ein Feuerwerk eine glückliche, tanzende Menschenmasse hinaus in die spätsommerliche Nacht über dem Hengsteybad.
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