3000 Euro für karitativen Zweck am Wurststand „erbraten“

Die neuapostolische Gemeinde schüttete 3000 Euro aus.
Die neuapostolische Gemeinde schüttete 3000 Euro aus.
Foto: WP

Hohenlimburg..  Vom Reinerlös des Lichtermarktes in der Innenstadt und des Schloss-Weihnachtsmarktes überreichte am Sonntag die neuapostolische Kirchengemeinde im Kley insgesamt 3000 Euro an karitative Einrichtungen.

Mit mehr als 240 Stunden ehrenamtlicher Mitarbeit an diesen drei Wochenenden betätigten sich viele Gemeindemitglieder für die gute Sache. Detlef Flügge, Öffentlichkeitsbeauftragter der Gemeinde, bedankte sich bei allen Aktiven herzlich für die Mitarbeit, die inzwischen bereits zum 15. Male erfolgte.

Je 750 Euro gingen an das Frauenhaus Hagen, die Rumänienhilfe, an die Caritas in Hohenlimburg und an NAK-karitativ. Sabine Wendt vom Frauenhaus in Hagen zeigte sich erfreut und zugleich überrascht: „Ich habe gar nicht damit gerechnet, weil wir ja nach Hagen verzogen sind und habe mich deshalb ganz besonders über die Spendenzusage gefreut.“

Doratea Erkeling und Hiltrud Steinhofer-Haurand nahmen den Scheck für die Caritas entgegen und zeigten auf, dass die Spende im Bereich der Flüchtlingshilfe eingesetzt werden soll.

Tragisches Schicksal

Friedel Petring und Willi Sieberg freuten sich über die Zuwendung an die Rumänienhilfe. Sieberg berichtete vom tragischen Schicksal eines Mannes, dem nach eiskalter Nacht und durch falsche Behandlung sämtliche Finger beider Hände erfroren waren und diese amputiert werden mussten (unsere Zeitung berichtete ausführlich). Hier soll die Spende der neuapostolischen Gemeinde eingesetzt werden.

Anschließend nahm Bernd Klippert, Mitglied der neuapostolischen Gemeinde Hohenlimburg und Mitglied im Vorstand von NAK-karitativ, dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche, ebenfalls einen Scheck in Höhe von 750 Euro entgegen. Das Geld soll mithelfen, bei einer Flutkatastrophe in Malawi, wo über 70 000 Menschen obdachlos wurden, zu unterstützen.

Der Zufall wolle es, dass für das Foto der Scheckübergabe die beiden kirchlichen Hilfswerke die beiden anderen Hilfsorganisationen umrahmten. Flügge ging in seiner Laudatio darauf ein: „Es ist gut, wenn wir bei der Hilfe lernen, über Konfessionsgrenzen hinaus zu denken und handeln und uns auf das Wesentliche, nämlich auf unsere Gemeinsamkeiten zu besinnen.“ Dieses unterstrich Hiltrud Steinhofer-Haurand in ihrer Dankesrede.