15 300 Euro im Monat für Mutter und zwei Kinder
21.05.2010 | 17:33 Uhr 2010-05-21T17:33:00+0200Breckerfeld.Der Ausschuss für Sport, Jugend und Soziales befasste sich mit den Aufwendungen im Bereich der Jugendhilfe. „Die Ausgaben haben sich in den letzten Jahren verdreifacht“, so Bürgermeister Klaus Baumann.
Während im Jahr 1997 für Kinder- und Jugendhilfe insgesamt rund 550 000 Euro aufgebracht werden mussten, habe die Stadt 2009 rund 1,7 Millionen Euro an die Stadt Ennepetal überwiesen. Im laufenden Jahr rechnet er mit Zahlungen, die bald die 2-Millionengrenze erreichen werden.
Deutlich wurde dies durch den Sachstandsbericht, den Angela Steinmetz vom Jugendamt gab. Demnach fallen die Kosten zum allergrößten Teil für präventive Maßnahmen an. „Im April 2010 wurden dafür rund 126 000 Euro benötigt“, so Angela Steinmetz. Mit dem Geld wird insgesamt 68 Kindern aus Breckerfeld geholfen. Größter Posten seien dabei die Heimunterbringung für sieben Kinder (40 500 Euro), eine Tagesgruppe erfordert für zwölf Kinder 35 300 Euro und die Unterbringung einer Mutter mit zwei Kindern muss mit 15 300 Euro pro Monat bezahlt werden.
Sprecher aller Fraktionen machten deutlich, dass es bei den Zahlungen darum geht, höhere Kosten für die Zukunft zu vermeiden. Das sei auch der Fall, wenn man Geld für die Beratung gefährdeter Familien bereitstelle. Baumann machte deutlich: „Bund und Land verpflichten zu diesen Aufgaben. Allerdings ohne uns die notwendigen Mittel in ausreichender Höhe bereitzustellen.“
Baumann dankte den Breckerfelder Vereinen und den Kirchen für ihre vorbildliche Jugendarbeit. Zu den Aufwendungen der Jugendhilfe zahlt die Stadt außerdem die Kosten für die offene Jugendarbeit in den Räumen am Marktplatz, für den Ferienspaß für Jugendgruppen freier Träger und Anteile an der Finanzierung der Kindergärten. In Breckerfeld gibt es 260 Kindergartenplätze, von denen 258 belegt sind. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau eines neuen Kindergartens begonnen werden, um die gesetzliche Vorgabe zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren erfüllen zu können, die im Jahr 2013 rechtskräftig wird.
13:53
Wenn das die sozialen Errungenschaften unserer Politiker sind, dann Gute Nacht Deutschland. Wohl dem, der von Hart IV und Co. lebt, das Finanzamt nicht in die Tasche greift und auch sonst die soziale Abfederung in vollen Zügen genießt.
15:02
Ich gehe fest davon aus, dass sich der Schreiber des Artikels die Zahlen etwas durcheinander gewürfelt hat. Das kann und darf einfach nicht stimmen!
09:24
kritikusmaximus, besser hätte ik es nicht ausdrücken können, eine absolute frechheit sowas, und leute die arbeiten gehen wollen bekommen die arbeitslosengelder noch gekürzt!!!!
Frechheit hoch 10!!!
08:58
wie kann die unterbringung von einer mutter mit 2 kindern mit 15300,-teuro zu buche schlagen? wobei es für das jugendamt schon bezeichnend ist wenn kinder von breckerfeld mit dem taxi zum kindergarten nach ennepetal gefahren werden nur weil das jugendamt dies so will! ach ja und zusätzlich noch 2-3 mal die woche ein pflegedienst der einer kerngesunden 21jährigen hilft die wohnung zu putzen. danke für die verschwendung unserer steuergelder!!!!