10 000 Euro für den „Kirchlichen Pflegedienst Breckerfeld“

Breckerfeld..  Der „Förderkreis für den Kirchlichen Pflegedienst Breckerfeld e.V.“ hat jetzt vor dem Martin-Luther-Haus einen Scheck über 10 000 Euro an den Kirchlichen Pflegedienst Breckerfeld überreicht. Den Betrag übergaben Vorsitzender Bürgermeister Klaus Baumann, Kassierer Uwe Manthey und Geschäftsführer Hans Martin Bokel. Für die vom Förderkreis durch Mitgliederbeiträge und Spenden aufgebrachte Summe bedankten sich Regina Mehring, Geschäftsführerin des Ev. Pflegedienstes Mark-Ruhr des Diakonischen Werkes, und Jutta Schmitz, Pflegedienstleiterin der heimischen Sozialstation seit Oktober 2000. Klaus Baumann, seit 2001 Vorsitzender des Förderkreises, erläuterte, wozu die Spende in diesem Jahr nach Absprache mit der Leitung des Pflegedienstes verwendet werden soll: „Unsere Mittel sollen helfen, die Ausstattung der Räume der Sozialstation hier im Martin-Luther-Haus zu erneuern.“ Ziel sei es, den mittlerweile 19 Mitarbeitern (18 weibliche und ein männlicher Azubi) in ihren Aufenthaltsräumen bei Pausen zwischen den Einsätzen ein angenehmes Umfeld zu schaffen. Baumann: „Wer sich so engagiert wie unsere Pflegefachkräfte um die mehr als 90 Patienten kümmert, hat es verdient, in den kurzen Stopps in der Pflegedienstzentrale freundlich ausgestattete Räume nutzen zu können.“ Wegen fehlender Mittel seien die Räume beim Einzug der Station ins Martin-Luther-Haus im Jahre 2001 nur karg möbliert worden. Außerdem habe die Zahl der Mitarbeiter in der Zwischenzeit stark zugenommen. Regina Möhring: „Unsere Mitarbeiterinnen haben täglich rund 100 Einsätze im weiten Stadtgebiet. Sie sorgen dafür, dass unsere meist älteren Patienten so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können.“

Auf Spenden angewiesen

Jutta Schmitz: „Wir sind dem Förderverein seit Jahren für seine Unterstützung dankbar.“ Er stelle Gelder zur Verfügung, mit denen Angelegenheiten geregelt werden können, die von den Zuweisungen der gesetzlichen Kostenträger nicht erfasst werden. Uwe Manthey nutzte die Scheckübergabe zur Werbung neuer Mitglieder für den Förderkreis: „Unsere Mitgliederzahl sank von 202 im Jahr 2001 durch den Tod der ältesten von ihnen auf nunmehr 150.“ Wie in seinen Anfängen im Jahr 1996 sei der Förderkreis ökumenisch ausgerichtet. Das zeige sich an der Mitarbeit von Hans Martin Bökel als Geschäftsführer, der im Förderkreis als Mitglied der katholischen Jakobus-Kirchengemeinde Verantwortung übernommen hat. Neben neuen Mitgliedern bitte man auch weiterhin um Unterstützung von Gönnern für Einzelspenden. Beide versichern: „Alle Gelder kommen direkt der heimischen Sozialstation und ihren Patienten zugute.“