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Zweistelliger Millionenbetrag: Wie wird das Projekt finanziert ?

24.01.2015 | 00:11 Uhr

Bei einer Kernsanierung, ebenso wie bei einem Neubau des Heisenberg-Gymnasiums, muss mit einem zweistelligen Millionenbetrag gerechnet werden. Dazu stellt sich die Frage, wie Gladbeck als klamme Stärkungspakt-Kommune diese Finanzlast stemmen kann.

Einerseits bestünde die Möglichkeit, öffentliche Zuschüsse aus Landes- oder Bundesmitteln für Stadtsanierungsprojekte oder energetische Sanierung zu beantragen. Letztere wurde auch von der Bezirksregierung gefördert.

Andererseits könnte die Stadt erneut auf das erprobte Public-Private-Partnership-Modell (öffentlich-private Partnerschaft) setzen. Zur Erinnerung: Gladbeck war die erste NRW-Kommune, die 2006 eine vertragliche PPP-Kooperation mit einem Privatunternehmen zum Neubau eines Verwaltungsgebäudes einging. Partner war beim Abriss der hochgradig mit PCB kontaminierte Bürotürme und dem anschließenden Bau des neuen Rathauses (Gesamtkosten 16,5 Mio. Euro) die Hochtief GmbH. Das Unternehmen betreibt das Gebäude für 25 Jahre und vermietet es der Stadt für monatlich 147 000 Euro zurück, die so insgesamt gut 44 Millionen Euro zahlt, bis Gladbeck eigner der Immobilie wird.

Das Wirtschaflichkeitsgutachten hatte zuvor beim PPP-Weg eine Ersparnis von rund 7 Mio Euro für die Stadt errechnet. Gutachter war, wie jetzt beim Heisenberg-Gymnasium, die Fa. Ernst &Young.

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Zweistelliger Millionenbetrag: Wie wird das Projekt finanziert ?
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2015-01-24 00:11
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