Zuschüsse in Höhe von 15000 Euro für Projekte in Gladbeck

Das Ramazanfest vor zwei Jahren vorm Rathaus.
Das Ramazanfest vor zwei Jahren vorm Rathaus.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Vom integrativen Fußballturnier bis zum deutsch-türkischen Kabarett. Der Integrationsrat der Stadt Gladbeck entschied jetzt über 19 Anträge.

Gladbeck..  Über die Zuschüsse für integrationsfördernde Projekte hat der Integrationsrat in seiner letzten Sitzung beraten und entschieden. Eingegangen waren 19 Anträge, in denen eine Gesamtsumme von 36 830 Euro beantragt wurde.

So viel ist aber nicht im Fördertopf: Wie im Vorjahr können auch in diesem Jahr nur 15000 Euro verteilt werden. Berücksichtigt wurde fast jedes Projekt, allerdings oft nur mit der halben oder gar einem Drittel der erhofften Fördersumme.

Gefördert werden in diesem Jahr unter anderem: Ein integratives Fußballturnier der Lebenshilfe; eine deutsch-türkische Informationsbroschüre; ein deutsch-türkischer Kochabend für Frauen und eine Musikgruppe, die beim Ramazan-Fest auf dem Rathausplatz auftritt (Ditib-Moschee); eine interkulturelle Lesung an der Vinzenzschule, ein deutsch-türkisches Kabarett im Mädchenzentrum, ein SAZ-Musikkurs im Bildungs-und Begegnungszentrum Brauck, ein Sportkurs für Menschen mit Migrationshintergrund des Vereins Sport für Bewegte Bürger, Sprachförderung für Seiteneinsteiger und das Anti-Rassismus-Projekt „Heisenberg ist bunt - Gladbeck ist bunt“.

Leer ausgegangen sind die Antragsteller, deren Vorhaben nicht den Richtlinien entsprechen. Diese legen neben dem grundsätzlich integrationsfördernden Zweck und Verbesserung des gleichberechtigten Zusammenlebens der deutschen und nichtdeutschen Bevölkerung beispielsweise auch fest, dass die Veranstaltung oder das Seminar in Gladbeck stattfinden müssen.

Eine Reise der GLA-Initiative nach Brüssel und eine Musikreise nach Istanbul des Vereins Musikpaten e.V. hatten daher keine Chance. Nicht als förderwürdig erachtet wurde auch ein MS-Wort-Excelkurs für Anfänger der UETD (Union Europäischer Türken) und ein „Sicherheitstraining“ für Hauptschüler.