Zahl der Muslime ist unbekannt

Ausländer sind oft kriminell

Fakten: Die Polizei in NRW hat 2013 rund 127 000 nichtdeutsche Tatverdächtige registriert. Das sind 26,6 Prozent aller Tatverdächtigen. Ihr Anteil an der NRW-Bevölkerung wird mit 10,9 Prozent angegeben. Dazu das Landeskriminalamt: „Seit 2008 ist ein kontinuierlicher Anstieg der nichtdeutschen Tatverdächtigen zu verzeichnen.“

Diese Entwicklung kann das Polizeipräsidium Recklinghausen nicht bestätigen. „Bei uns liegen die Zahlen seit Jahren auf einem etwa gleichbleibenden Niveau“, sagt Pressesprecher Michael Franz. 2013 wurde gegen 4186 nichtdeutsche Tatverdächtige ermittelt. Das entspricht einem Anteil von 21,05 Prozent an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen (bei einem Anteil von 8,1 Prozent an der Bevölkerung). 2012 gab es 4095 ausländische Verdächtige (21,02 Prozent), 2011 4227 (21,16 Prozent).

Das Boot ist voll

Fakten: In Recklinghausen leben zurzeit 348 Asylbewerber (Prognose für 2015 ca. 400), in Marl 636 (mindestens weitere 225), in Datteln 181, in Waltrop 112, in Oer-Erkenschwick 150, in Herten 293. Die meisten Flüchtlinge kommen aus Serbien, Syrien, Mazedonien und Albanien. Im Kreis leben ca. 614 000 Menschen (31.12.2013).

Für Unterbringung, Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge musste die Stadt Recklinghausen 2014 2,61 Millionen Euro aufbringen, Marl 2,5, Herten 3,14, Datteln 750 000, Oer-Erkenschwick 670 000. Nur zehn Prozent übernimmt das Land, der Bund nichts.

Es droht eine Islamisierung

Fakten: In der BRD leben rund vier Millionen Muslime. Das sind etwa fünf Prozent der Bevölkerung. Etwa 48 Millionen Menschen (60 Prozent) sind Christen. Im Kreis leben ca. 216 000 Katholiken und ca. 109 000 Protestanten (2013). Genaue Angaben über die Zahl der Muslime gibt es nicht. Offizielle Stellen sprechen von 16 000 Muslimen allein in Recklinghausen. Es gibt im Kreis ca. 20 Moscheen und ca. 90 christliche Kirchen.

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