Wildwuchs an der Gladbecker Brauckstraße ärgert WAZ-Leser

WAZ-Leser beklagt sich über Gestrüpp und Unkraut an der Brauckstraße.
WAZ-Leser beklagt sich über Gestrüpp und Unkraut an der Brauckstraße.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
ZBG schreitet nach dem Hinweis eines WAZ-Lesers ein. Die Reinigungspflicht liegt beim Anlieger, der zum Handeln an der Brauckstraße aufgefordert wird.

Gladbeck..  Wüst sieht’s an Ende der Heringstraße, Kreuzung Brauckstraße aus. So verwahrlost sind dort eine Gehwegseite und das angrenzende Grün, dass sich Fredi Kroll Hilfe suchend an die WAZ-Redaktion gewandt hat: „Das Gestrüpp reicht fast bis an den Straßenrand.“ Das Teilstück schräg gegenüber des St. Suitbert-Hauses ist nicht nur alles andere als eine Augenweide, sondern birgt auch Gefahren. „In meinem Alter muss ich schon aufpassen, wohin ich trete“, sagt der 88-Jährige. Auf herabgefallenem Laub einer Kastanie und überwucherten Gehwegsteinen können Menschen ausrutschen, die nicht (mehr) gut zu Fuß sind.

Disteln und mannshohe Brennnesseln

Zwischen den Fugen auf dem Bürgersteig wachsen Grasbüschel, Löwenzahn und Disteln. Mannshoch wuchern auf der angrenzenden Freifläche Brennnesseln, dazwischen ranken sich blühende Brombeerzweige. Ein ausrangierter Autoreifen, eine zerknautschte Zigarettenschachtel und eine vergilbte Speisekarte eines Pizza-Services bilden ein unansehnliches Arrangement.

Bußgeld wegen Ordnungswidrigkeit

Von der WAZ auf den Zustand an dieser Ecke Braucks angesprochen, antwortete Henrik Feldhaus, Kundenberater beim Zentralen Betriebshof (ZBG): „Es ist unser Tagesgeschäft im frühen Sommer, Anlieger von Gehwegen auf ihre Reinigungspflicht hinzuweisen.“ Bei der warmen Witterung sprießen Pflanzen ins Kraut. Das werde auch im Falle der beschriebenen Stelle geschehen. Der ZBG werde den Verantwortlichen ausfindig machen und ihn zum Rückschnitt der Pflanzen und zur Reinigung auffordern. Erfahrungsgemäß würden Anlieger dann ihrer Pflicht nachkommen. Wenn nicht, drohe ihnen wegen einer Ordnungswidrigkeit ein Bußgeld von bis zu 500 Euro.