Westfälische Hochschule hat neuen Kanzler

Gelsenkirchen..  Die Westfälische Hochschule hat einen neuen Kanzler. Er heißt Heiko Geruschkat, ist 38 Jahre alt und kommt von der Universität Ulm, wo der promovierte Volkswirt und Wirtschaftsjurist bisher das Finanzdezernat leitete. Seine Amtszeit an der Westfälischen Hochschule beträgt sechs Jahre, eine Wiederwahl ist möglich. Geruschkat ist der Chef aller Verwaltungsmitarbeiter und damit der Vorgesetzte von knapp hundert Menschen in der Finanzverwaltung, der Liegenschaftsverwaltung, der Personalverwaltung und der Mitarbeiter in akademischen und studentischen Angelegenheiten inklusive des Justiziariats. „Diese Ganzheitlichkeit der Verwaltungszuständigkeit stelle ich unter die Überschrift der Serviceorientierung für Lehre und Forschung“, so Geruschkat. „Gleichzeitig ist es für mich eine Herausforderung, die Verwaltung immer am Puls der Zeit zu halten.“

Hochschulrat hatte schon bestätigt

„Wir freuen uns, mit Dr. Heiko Geruschkat einen ausgewiesenen Hochschulexperten gewonnen zu haben, der als gebürtiger Nordrhein-Westfale den Weg zurück in seine Heimat gefunden hat, um seine Arbeitskraft in den Dienst der Westfälischen Hochschule zu stellen“, so Thomas Wessel, Vorsitzender des Hochschulrats der Westfälischen Hochschule. Der Hochschulrat hatte Bewerbung und Auswahl des neuen Kanzlers gesteuert, der Senat der Hochschule hatte den Kandidaten bereits Ende letzten Jahres bestätigt.

Zuletzt hieß die Funktion des Kanzlers an der Westfälischen Hochschule VPWuP, eine Abkürzung, die das frühere Hochschulgesetz für „Vizepräsident für Wirtschafts- und Personalverwaltung“ benutzte. Mit dem neuen NRW-Hochschulgesetz, seit September 2014 in Kraft , darf es wieder Kanzler heißen. Die Hochschule will die Grundordnung in den nächsten Wochen entsprechend anzupassen..