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Werbeaktion

Werbe-Offensive an der Verkehrs-Ader

20.09.2011 | 14:53 Uhr
Werbe-Offensive an der Verkehrs-Ader
Auf die Werbewirkung der B224 setzt eine gemeinsame Aktion von Stadt und VGW. Foto: Ulla Michels

Gladbeck.40 000 Fahrzeuge rollen täglich über die B 224 – was zumindest im Werbesinne auch etwas Gutes hat.

Denn unübersehbar für alle diese Fahrer prangt nun das klare Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Gladbeck und die Geschlossenheit der hiesigen Wirtschaftsunternehmen auf dem großen Plakatbanner an der Kreuzung Schützenstraße/ B 224: Industrie. Gemeinsam.Zukunft.Leben.

Hintergrund dieser gemeinsamen Werbeaktion von Stadt und VGW, Verein zur Förderung der Gladbecker Wirtschaft, ist die Beteiligung an einer auf fünf Jahre angelegten Akzeptanzoffensive der IHK-Nordwestfalen. Dabei soll die Wahrnehmung der Industrie als Teil der Gesellschaft, als Jobmotor, Innovator, Arbeitgeber und auch als Kulturförderer stärker ins Bewusstsein der Bürger gerückt werden. Die Teilnahme an der IHK-Initiative hatte der VGW auf seiner letzten Mitgliederversammlung beschlossen, mit den drei Gladbecker Großunternehmen Döllken, Rockwool und INEOS Phenol konnten gleich zu Beginn drei prominente Akteure aus dem VGW-Mitgliederstamm gewonnen werden. Darüber hofft der VGW-Vorstand, dass sich weitere Unternehmen in den nächsten Monaten der Initiative in Gladbeck anschließen werden. Thomas Brömmel, stellv. VGW-Vorsitzender: „Wir fühlen uns allen ortsansässigen Betrieben, den großen wie den kleinen verpflichtet und wollen eine geschlossene Industriephalanx darstellen.“

„Der Werbeplatz an der B 224 ist begehrt und wirksam“, betont Bürgermeister Ulrich Roland beim Pressegespräch vor Ort. Dass die Stadt der Industrie „die beste Werbefläche in Gladbeck“ zur Verfügung stellt, ist Ausdruck des gemeinsamen Interesses an einem guten Miteinander von Industrie und Bürgern. Abgesehen von der Werbetafel sind für die nächsten Jahre weitere Projekte zur Akzeptanz der heimischen Industriebetriebe geplant, wie z.B. Betriebsführungen an Tagen der offenen Tür. Auch Themen wie der Umweltschutz, Produktnutzen und -innovation sowie das Engagement der heimischen Industrie für die Stadt Gladbeck und ihre Bürger sollen transparent und verständlich in den Vordergrund gerückt werden. Insgesamt haben sich rund 80 Unternehmen im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region unter einer Dachmarke zusammengeschlossen.

Maria Lüning

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