WAZ-Leser: „Die fahren nicht, die fliegen“
26.06.2012 | 18:36 Uhr 2012-06-26T18:36:00+0200
Gladbeck. Der geplante Blitzmarathon der Polizei nächsten Dienstag bewegt die Gladbecker: Mehr als 80 Bürger machten gestern Vorschläge, wo die Polizei mit Radar und Laserpistole auftauchen sollten, um Rasern Einhalt zu gebieten. Auch WAZ-Leser schlugen Straßen vor.
Manfred Uretschläger meinte am WAZ-Telefon, die Polizei sollte mit ihren „Blitzern“ mal nach Rentfort an die Martin-Luther-Straße kommen. „Sie können sich gar nicht vorstellen, was hier los ist.“ In der kleinen Wohnstraße gelte Tempo 30, aber es werde zu oft viel zu schnell gefahren. „Am schlimmsten ist es morgens, wenn die Mütter ihre Kinder zur Schule fahren und die Martin-Luther-Straße nehmen, um die Ampel an der Ecke Josef-/Hegestraße zu umfahren.“ Auch viele Sportler würden durch die Straße zum BVR-Platz fahren.
Ursula und Lothar Ubais bitten dringend auf die Kiebitzheidestraße in Butendorf: „Das ist wahnsinnig, was hier los ist, die fahren nicht, die fliegen“, ereifert sich das Anwohner-Ehepaar. Viele würden die „Kiebitzheide“ nutzen, um von Land- zur Horster Straße und umgekehrt zu fahren. „Es ist ein Wunder, dass noch nichts passiert ist.“
Auch auf der Landstraße – auf weiten Teilen gilt Tempo 30 – wird offenbar zu schnell gefahren. Michael Guhl, der nah dran am Hauerweg wohnt, meint, da halte sich kaum jemand dran. „Vor allem abends hören wir, wie da Gas gegeben wird.“ Er empfiehlt, mal ab Gartenstraße südwärts zu blitzen, „nicht nur unten am Linnerott“.
Auch zwei Anwohnerinnen der Erlenstraße meldeten sich bei der WAZ. Sie bitten die Polizei, auf den oberen Teil der Erlenstraße, vor der Ampel mit der Buerschen Straße die Laserpistole einzusetzen. „Wenn die Ampel grün zeigt, geben alle Vollgas“, sagt Marlies Haupt. „Das ist manchmal wirklich schlimm, zumal hier auch Schulkinder hergehen, da kriegt man Angst.“ Claudia Hesselmann ergänzt: „Das ist ganz schrecklich, das Fenster können Sie nicht geöffnet halten.“ Sie empfiehlt der Polizei, unauffällig zu blitzen. „Wenn da der Streifenwagen steht, bringt das nichts.“
Karl-Heinz Rückenschmidt schließlich schlägt vor, die Postallee ins Visier zu nehmen. Vor allem den Abschnitt zwischen Hermannstraße und Konrad-Adenauer-Allee. „In nördlicher Richtung sind täglich Raser unterwegs.“
Die Polizei in Recklinghausen spricht einer einer „enormen Resonanz“ auf ihre Anruf-Aktion. 72 Gladbecker hätten Vorschläge gemacht, kreispolizeiweit (Kreis Recklinghausen und bottrop) waren es 489 Bürger.
Die Polizei bewertet nun die Vorschläge und wählt Straßen aus. Am Freitag soll die Liste veröffentlicht werden. Bürger sollen dann am „Blitzmarathon-Tag“, am nächsten Dienstag, an ihrer Messstelle dabei sein
08:06
nun klar: Grüner Weg ist ja Gehobene Wohnlage ! 30 km Zone ist n i c h t gleich
Spielstraße ! !
Herr Martin Gulcz ; aus der Print Heute :
Ironie an :
da sollten die Autofahrer schon auf dem Gehweg fahren, damit die Kinder auf der
S t r a s s e mit den Rollerblades fahren können ! !
Jedem Kind also - seine eigene Straße - !
Und wie dort geblitzt werden soll ? technisch bei dieser kurzen Straße ?? !!
Vielleicht sollten ELTERN sich mal um ihre Kinder kümmern ?
Und die Aufsichtspflicht nicht ständig vernachlässigen, auf der Straße ! !???
Ich fasse es nicht ; wo lebt Herr Gulcz denn ? ach ja am Grünen Weg, da sind die Sonderrechte im Grundbuch verankert ! Ironie Ende
DA sollte sich das Jugendamt mal, um Kinder auf der Straße. kümmern !
10:32
Die Polizei spricht von einer enormen Resonanz,489 Bürger aus den Kreisen Recklinghausen und Bottrop !!
Kann das mal jemand in Prozenten ausrechnen oder ist das unter 1%,da von enormer Resonanz zu sprechen ist schon sehr weit hergeholt.
Wenn sich jeder ein wenig zurück nimmt und mehr auf den anderen achtet ist der Blitzmarathon-Tag überflüssig und unsere Polizei könnte sinnvollere Sachen bearbeiten.
00:15
Generell sollte die Polizei mal einen "Radfahrer-Marathon" machen, bei dem rücksichtslose Radfahrer, die in einem Affenzahn Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) überqueren, obwohl sie absteigen und schieben müßten, rote Ampeln nicht interessieren und die rücksichtslos mit hoher Geschwindigkeit auf Gehwegen fahren zur Kasse gebeten werden.
20:33
Geschwindigkeitskontrollen an Kindergärten und Schulen sind unbedingt zu Schulbeginn und Schulende erforderlich, schlimmer sind aber die notorisch gefährdend parkenden Eltern in der näheren Umgebung, deren gesunde Kinder den Fußweg zur Schule dann spielend schaffen, z.T. ohne Beachtung der Ampelzeichen. Fußgänger, Radfahrer, Linienbusse und insbersondere ältere Bürger sehen sich erheblichen Gefahren ausgesetzt.
Herrn Gruhl stimme ich für die Landstraße unbedingt zu, frage mich aber, welchen erzieherischen Sinn eine Geschwindigkeits-Laserkontrolle in einer 30-er-Zone an der Landstraße nachts um 2 Uhr haben soll.
19:01
Da hat der Sprecher der Polizei RE , im Radio, was anderes gesagt ! !