WAZ-Aktion - Experten geben Rat zum Thema Inkontinenz

Prof. Dr. Bernhard Planz.
Prof. Dr. Bernhard Planz.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Das Thema Inkontinenz beschäftigt viele (ältere) Menschen - Experten geben am WAZ-Telefon Rat.

Gladbeck..  Unfreiwilliger Verlust von Urin oder Stuhl ist keine Bagatelle. Ca. 8 Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen – Tendenz steigend.

Viele Betroffene behalten dieses Problem für sich, obwohl Inkontinenz die Lebensqualität reduziert, zur sozialen Isolation, sogar zu Depressionen führen kann. „Dabei können mittlerweile die meisten Betroffenen durch eine medikamentöse Therapie oder einen kleinen operativen Eingriff geheilt werden“, sagt Prof. Dr. Bernhard Planz, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie der Katholischen Kliniken Emscher-Lippe (KKEL) anlässlich der von der ICS (International Continence Society) veranstalteten Welt-Kontinenz-Woche vom 22.-27. Juni.

Aus diesem Anlass engagieren sich auch die Kliniken des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums der KKEL. Prof. Dr. Bernhard Planz, Oberärztin Dr. Gabriele Tichy-Voß und die spezialisierte Physiotherapeutin Robina Meinhardt werden über eine Telefon-Hotline in der WAZ-Redaktion Gladbeck am Dienstag, 23. Juni, Fragen zur Diagnostik und Therapie der Harn- und Stuhlinkontinenz beantworten. Wer Fragen zum Thema hat, kann sich am 23. Juni von 15 bis 17 Uhr unter 2998-40 oder -41 in der WAZ-Redaktion melden.

Am St.-Barbara-Hospital arbeiten auf Harn- und Stuhlinkontinenz spezialisierte Ärztinnen und Ärzte der urologischen (Chefarzt Prof. Planz), gynäkologischen (Chefarzt Dr. Gossen) und viszeralchirurgischen (Chefarzt Dr. Brüstle) Klinik fachübergreifend zusammen, um jeder/jedem Betroffenen die optimale Therapie zu ermöglichen.