Warnstreik der Sozialarbeiter und Erzieher

Die bisherigen Aktionen und Warnstreiks hätten bereits Wirkung gezeigt, im Ziel, die Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst aufzuwerten, sagt Martina Steinwerth (Verdi-Geschäftsführerin). Ein verhandlungsfähiges Angebot sei jedoch von den Arbeitgebern noch nicht vorgelegt worden, ergänzt Thomas Czaykowski (Verdi Bezirksvorsitzender). „Jetzt braucht es ein deutliches Signal an die Arbeitgeber vor der dritten Verhandlungsrunde am 9. April 2015.“ Alle Beschäftigten im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes sind aus diesem Grund am Freitag, 27. März, zu einem ganztägigen Warnstreiktag aufgerufen.

Die Treffpunkte: in Gladbeck um 9 Uhr, Foyer der Stadthalle; in Bottrop um 10 Uhr, Gaststätte „Hürter“, Gladbecker Straße. In Gelsenkirchen 9 Uhr, „Schauburg“, Horster Straße. Verdi fordert eine statusverbessernde Einkommenserhöhungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durch Neuregelung der Eingruppierungsvorschriften und der Tätigkeitsmerkmale. Die zwingende Anerkennung aller Vorbeschäftigungszeiten bei der Stufenzuordnung. Plätze, Gruppenzahl u. Beschäftigtenzahl als alternative Heraushebungskriterien für die Kita-Leitung. Eine Verbesserung der Eingruppierung bei nicht erfüllter Formalqualifikation.