Vorfreude auf Hotel-Gasthaus Alte Post
28.09.2012 | 18:35 Uhr 2012-09-28T18:35:00+0200
Gladbeck. „Das war ja bislang alles ein bisschen viel Gelb“, sagt Vlado Sucic und zeigt an die Wände im großen Gastraum an der Humboldtstraße. Das soll sich schnellstens mit dem neuen Farbkonzept und den bereits eifrig werkelnden Malern ändern. Denn der Gastronom will seinen eng gesteckten Zeitplan einhalten und wie angekündigt „um den 20. Oktober neu eröffnen“.
Neben neuem (Innen)Gewand erhält das ehemalige Brauereihotel Alte Post auch einen neuen Namen. Der soll freilich wieder an die Historie des alten Postamt-Gebäudes anknüpfen. „Wir haben uns mit der Familie für Hotel-Gasthaus Alte Post entschieden“, verrät Sucic. Denn im Gegensatz zum vorherigen Pleitebetrieb unter Regie von Assauer-Tochter Bettina Michel, wird künftig als sympathischer Familienbetrieb gewirtschaftet. „Denn wir werden unseren Lebensmittelpunkt von Velbert nach Gladbeck verlegen“, erzählt „Postillion“ Sucic. Ein solches Logo, mit einem ins Horn stoßenden Reiter, soll künftig als neues Wappenschild und Markenzeichen die Hausfassade zieren.
Bayern-Optik wird übertüncht
Im Inneren wird die „Bayern-Optik“ mitsamt der zünftigen Wandsprüche übertüncht. Aber, obwohl Sucic bekennender Schalke-Fan ist, werden nicht blaue, sondern gediegene, vom Beigen ins dezent Fliederfarbene abgemischte Farbtöne, das Interieur dominieren. „Zudem wollen wir auch als Hotelbetrieb die Stadt Gladbeck repräsentieren und so an der Wand zur Postallee historische Ansichten anzeichnen lassen, wie das alte Rathaus, Schloss Wittringen oder St. Lamberti“.
Mit Lokalkolorit und offener Herzlichkeit sollen sich alle Gäste bei den Sucics wohlfühlen. Neben Ehefrau Katja wird auch die älteste Tochter Maria (23) in den Betrieb einsteigen, und als ausgebildete Hotelkauffrau die Regie über die 18 Hotelzimmer im Dachgeschoss übernehmen. „Alle Räume sind über den Aufzug behindertengerecht und bequem zu erreichen“, sagt der Hotelier. Wobei der Lift auch gute Dienste für den barrierefreien Zugang zu den Gasträumen ermöglicht, „so dass hier auch Gesellschaften wie Weihnachtsfeiern, Geburtstage oder Jubiläen mit allen Generationen und bis zu 300 Personen gefeiert werden können“.
Damit auch bei Komplettnutzung des großzügigen Gastroraumes (und auch im normalen Geschäftsbetrieb) angenehme Unterhaltungen ohne laute Nebengeräusche möglich sind, will Sucic die Akustik von einem Profi ausmessen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Der richtige Weg, war doch die Lautstärke im Vorgänger-Betrieb oft von Gästen bemängelt worden. Ebenso wie das Bierangebot. Das übernimmt jetzt die Schalker Hausbrauerei. Den Fanclub 100 % Blau & Weiß um Vorsitzenden Ralf Kreil wird's freuen. Er hat bereits zugesagt, die Club-Abende wieder an der Humboldtstraße auszurichten.
13:46
Warum sollte die Übernahme negativ begleitet werden ??
Wie man so hört und sieht,geht es mit großen Schritten vorwärts.
Also lassen wir die Eröffnung auf uns zukommen und geben den Pächtern eine reelle Chance.Es wird Gladbeck gut tun.
09:49
will Sucic die Akustik von einem Profi ausmessen und Gegenmaßnahmen ergreifen.
DAS wäre echt von Vorteil
ein paar tolle Wandsprüche dürften eigentlich schon stehen bleiben ? !!
Dann wollen wir mal schauen wie die Gladbecker nun,
dahin strömen werden ?
( oder eher wieder alles schlecht schreiben ,hier )