Vorerst keine Kastration von wilden Katzen

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Was wir bereits wissen
Es wird in Gladbeck vorerst keine Kastration frei lebender Katzen von amtlicher Seite geben. So entschied der Haupt- und Finanzausschuss.

Gladbeck..  Damit beschloss der Ausschuss, einem Antrag des Tierschutzvereins Gladbeck nicht zu folgen. „Es gibt keine Gefahrenlage“, erläuterte Ordnungsdezernentin Nina Frense, gab aber zugleich den Hinweis, dass das Thema voraussichtlich nicht vom Tisch ist. Seit der Neufassung des Tierschutzgesetzes kann der Kreis als zuständige Behörde Kastrationen frei lebender Katzen veranlassen, wenn es dafür eine Notwendigkeit gibt. Zurzeit prüft das Veterinäramt, inwieweit es in den Städten des Kreises Probleme mit unkastrierten, oft kranken Katzen gibt.

Bereits erlassen wurde eine Kastrationspflicht von den Ordnungsbehörden in Recklinghausen, Marl, Datteln und Oer-Erkenschwick. Die Regelung sei jedoch durch das städtische Personal kaum kontrollierbar.

Über die Anregung des Gladbecker Tierschutzvereins wurde die Kreis-Behörde informiert. Der Tierschutzverein kümmert sich seit langem um frei lebende Katzen im Stadtgebiet und erhält dafür jedes Jahr 3500 Euro als Unterstützung.