"Vor Ort gut"
11.08.2009 | 19:02 Uhr 2009-08-11T19:02:00+0200
Gladbeck. Im Bundestrend befindet sich die SPD im steilen Sinkflug, vor Ort ist die Stimmung gut, so der Vorsitzende Jens Bennarend.
Der Blick auf die Umfragewerte der SPD lässt Genossenherzen nicht gerade höher schlagen. 20 Prozent mit Tendenz nach unten werden für die Bundestagswahl vorausgesagt. Drückt das die Stimmung vor Ort? Ist die Bundes-SPD Thema im Kommunalwahlkampf? Auskunft dazu gab der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Jens Bennarend im Interview
Bennarend: Den Umfragewerten nach müssten wir eigentlich in Sack und Asche gehen oder besser noch eine anonyme Selbsthilfegruppe gründen. So ist es aber nicht, unsere Stimmung vor Ort ist positiv.
SPD-Mitglieder stehen Woche für Woche am Infostand. Werden Sie auf die Politik der Bundes-SPD angesprochen?
Sehr selten. Natürlich war die Dienstwagenaffäre von Ulla Schmidt schon mal ein Thema. So etwas ist Mist im Wahlkampf. Und ich sehe da auch die Medien als Verursacher. Generell ist das mediale Klima gegenwärtig schlecht für die SPD. Aber wir machen unsere Arbeit hier vor Ort, mehr können wir nicht tun.
Ihre Meinung zur Bundes-SPD und Kanzlerkandidat Steinmeier?
Was die Genossen im Bund machen, ist gar nicht so verkehrt, es kommt nur nicht so 'rüber. Steinmeier wird für seine Ideen zum Abbau der Arbeitslosigkeit in den Medien zunächst ausgelacht, im Nachhinein erklären Experten die Ideen für gar nicht so schlecht.
Ex-Kanzler Schröder hat mit der Agenda 2010 viele treue SPD-Anhänger und Wähler vergrault. Ist das Imageproblem der SPD auch ein Personenproblem?
Ich habe den Eindruck, die Leute warten auf eine neue Lichtgestalt bei der SPD, auf einen zweiten Willy Brandt. Wenn Steinmeier aber sein Kabinett mit jungen, neuen Gesichtern vorstellt, gibt es daran auch wieder Kritik. Es scheint, egal, was wir machen, es wird zunächst kritisiert.
Die Selbstdarstellung der SPD, ist das auch ein lokales Problem?
Die Selbstdarstellung war, so lange ich politisch aktiv bin, schon immer schwierig. Wirdiskutieren gern und oft wochenlang, wo andere den politischen Gegner schon längst in die Pfanne hauen. Im Gegensatz dazu ist Selbstbeweihräucherung nicht unser Ding.
Und Ihre Diskussionen werden oft öffentlich geführt. . . Sicher, und dann heißt es, die SPD ist zerstritten. Die Bürger wollen eine Traumschiffcrew, aber die sind wir nicht.
Was kommt nach dem 30. 8.?
Am 30. August atmen wir einmal tief durch und machen dann weiter Wahlkampf, diesmal für Michael Gerdes, unseren Bundestagskandidaten.
18:45
Warum soll man in Gladbeck überhaupt wählen gehen.Egal ob SPD,CDU,Grüne,FDP hier was zu sagen haben man hat die Stadt nun endgültig kaputt bekommen.Unsere Innenstadt sieht aus da muss man sich mal Hellersdorf angucken die haben kein Geld aber einen tollen Stadtkern.Wenn man sich die Plakate anguckt dann weis doch keiner was die Partein wollen.Immer sind die gleichen drauf die unsere Stadt Platt gemacht haben.Wir haben kein ordenliches Tanzlokal,Kino oder ein gutes Geschäft wo man einkaufen kann.Vielleicht raten ja unsere Komunal Politiker nach Oberhausen oder Gelsenkirchen einkaufen zu gehen.Unser Stadtbild ist eine Katastrophe.
Die Big macht den falschen Slogan anstatt die B24 zu Tunneln sollten wir die Innenstadt abreissen und dann die Manfred Braun Gedächnis Markthalle
bauen das hätte was.Genauso unsere Jugendorganisation ausser polemische Bemerkungen liest von ihnen nichts.Kann mich noch erinnern als Dagmar und Volker Musiol oder Markus Odrozek/Rüdiger Schütz und Frank Gurske Junge Union da waren da gab es sinvolle Debatten und Vorschläge was man für die Jugend der Stadt machen kann.Ausser heisser Luft im Wahlkampft sieht man nichts.Also werde ich am 30.08.09 schön Grillen und mit meiner Familie einen schönen Tag machen anstatt wählen zu gehen
13:51
Zwei Einträge, zwei Meinungen:
Wenn was zur Verteidigung gesagt wird, sind die Vorwürfe richtig, weil man mit diesen den Nerv getroffen hat.
Wenn nichts dazu gesagt wird, stimmen die Vorwürfe aber auch, denn sonst würde man ja dazu Stellung nehmen.
Sag mal, zweibürger (oder zwei Bürger?), verstehst du selber, was du willst?
13:25
und übrigens, @39 und 40, Herr Wedekind will ja nicht reden, oder warum besteht er in der Öffentlichkeit dermaßen auf Geheimhaltung in Schen GWG? Meinen Sie nicht auch, dass der Gladbecker Wähler ein Recht hat zu erfahren, was die Herren mit seinem Geld machen?
Aber lassen wir das, vielleicht sollte man es wirklich dabei belassen. Es gibt weiterhin unbelehrbare, die immer noch nicht gemerkt haben, dass genau solche Vorgänge, an denen in Gladbeck nun einmal immer Herr Wedekind beteiligt war, der Grund für den eigentlichen Verlust sind, den die SPD zu erwarten hat. Aber da reiht er sich nahtlos ein in die Klabuhns, Brauns etc.
So, der Empfehlung einiger Vorredner/Vorschreiber folgend soll das nun auch meine letzte Einlassung zu diesem Thema gewesen sein.
13:21
Na, eines scheint jedenfalls sicher. So wie sich die Claqueure für Herrn Wedekind ins Zeug legen, scheint ja der Nerv getroffen.
13:45
Das Niveau ist aber auch ziemlich erschreckend. Manchmal lese ich das gern. Aber das hier macht keinen Spaß. Wer sind denn die Herren Schwark Nymphius und die vielen anderen. Von denen habe ich noch nie etwas gehört. Haben die schon mal etwas zustande gebracht, was mir entgangen ist?
13:37
@heinzglobel
Na dann sollten die Beiden mal miteinander sprechen. Gehe davon aus, dass der Wedekind keine Angst davor hat und der Schmierulant kneifen würde. Was für eine Pfeife.
13:32
@zweibürger
Was ist der zweibürger denn für eine arme Gestalt. Außer Beleidigungen nichts Sachliches. Pfui!
23:11
zu den Städten:
richtig, die besagten Städte wurden genannt, allerdings konkret direkt als Negativbeispiele gekennzeichnet. Also bitte erst lesen.
Hier der Auszug
Bei den ... aufgeführten Negativbeispielen der Städte Neuss und Hagen liegen die Verluste durch den Einsatz von Zinsderivaten in Geschäften mit komplexen Derivatearten (sog. Spread Ladder Swaps, Quanto Swaps) begründet. Mit solchen Spekulationsgeschäften wollten die Städte ihre Zinslast senken. Für die Kämmereien dieser Städte waren die Produkte jedoch viel zu komplex.
Aber: Derivate sind kein Teufelszeug! Vielmehr sind solche Instrumente das geeignete und kostengünstigste Produkt, um die Struktur oder Fristigkeit bestehender Kredite zu verändern. ...Außerdem kommen solche Derivatearten auch zur Sicherung von Zinsniveaus im Vorfeld einer Finanzierung oder zur Absicherung von Zinsobergrenzen in Betracht.
Soviel dazu. und damit soll es tatsächlich auch gewesen sein.
21:11
Ich muss namenvergessen im Großen und Ganzen zustimmen. Lasst es gut sein, ich habe besseres zu tun, als mich über solche Subjekte egal welcher Partei auszulassen. Wer von euch denen hinterherlaufen will, okay, ihr werdet sehn, was ihr davon habt.
Ich bin aus dieser Diskussion raus.
20:02
@ vollhonk: genau!