Verbraucherzentrale startet Gutscheinaktion

Grundwasser, Erde oder einfach Luft – Wärmepumpen schöpfen mithilfe von etwas Strom aus den verschiedenen Quellen Wärme. Kein Wunder, dass die Technologie mittlerweile das häufigste Heizsystem in Neubauten ist. Doch leider geht die Rechnung nicht immer auf: Ist die Anlage schlecht geplant, explodieren die Stromkosten oder das Haus bleibt kalt. Wann also macht eine Wärmepumpe Sinn? Die Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt mit der bundesweiten Aktion „So warm, so gut? Heizen mit Erneuerbaren Energien“ Antworten, der nächste Beratungstermin in Gladbeck ist am Mittwoch, 27. Mai.

Die Beratungsaktion „So warm, so gut? Heizen mit erneuerbaren Energien“ richtet sich an alle privaten Verbraucher. Bei Vorlage eines Gutscheins erhalten Ratsuchende den Service kostenlos. Termine können vereinbart werden unter 99 23 03 oder per E-Mail: energieberatung@stadt-gladbeck.de. Ort der Beratung ist der Energieberatungsstützpunkt im Stadtteilbüro Projekt Stadtmitte an der Goethestraße 44. Den Gutschein zur Aktion erhalten Interessierte im Stützpunkt oder als Download auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Aktion endet am 12. Juni.

„Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe kann man sich wie einen umgekehrten Kühlschrank vorstellen“, erläutert die städtische Klimaschutzmanagerin Katrin Knur, „der Kühlschrank entzieht seinem Innenraum Wärme und gibt sie an die Umwelt ab, die Wärmepumpe zieht die Wärme aus der Umwelt und gibt sie an das Heizsystem ab.“ Dafür benötigt die Wärmepumpe Strom – im Idealfall gerade einmal eine Kilowattstunde Strom, um vier Kilowattstunden Wärme zu erzeugen. Die Technologie könne also äußerst effizient und umweltfreundlich sein. Allerdings müssen die Rahmenbedingungen stimmen. „Ob sich eine Wärmepumpe lohnt, kann man nur im Einzelfall entscheiden“, betont Petra Kerstan, Energieberaterin der Verbraucherzentrale. Bei der Beratungsaktion prüfen Experten, welche Technologien im individuellen Fall geeignet sind, wie wirtschaftlich Alternative-Lösungen sind und welche Fördermöglichkeiten es gibt. Kerstan: „Wer schon Angebote eingeholt hat, kann sie zur Beratung mitbringen und analysieren lassen.“