Verbände haben kein Interesse
18.10.2011 | 17:48 Uhr 2011-10-18T17:48:00+0200
Gladbeck.Nach der gelungenen Wiederbelebung der Phönixstraße soll nun die Schlägel&Eisensiedlung in Zweckel zu neuem Leben erweckt werden. Auch diese wurde wie berichtet von der Duisburger Immobiliengesellschaft Akimo gekauft und soll ähnlich dem Konzept der Phönixstraße saniert und an private Nutzer verkauft werden.
Wenn das nicht klappt, wäre auch eine Nutzung und Anmietung der Häuser durch die Gladbecker Wohlfahrtsverbände eine denkbare Alternative, sozusagen der Plan B, hat Akimo-Geschäftsführer Nesat Adin mehrfach gesagt und sich auf Gespräche mit der Stadtverwaltung bezogen.
Doch ob dieser Plan B überhaupt zum Zuge kommen könnte, erscheint mehr als fraglich. Denn die Wohlfahrtsverbände beziehen deutlich Stellung und signalisieren, dass sie „daran kein Interesse haben“, rückt der Sprecher der Wohlfahrtsverbände, Wilfried Allkemper, im WAZ-Gespräch den Eindruck gerade.
Richtig sei, dass die städtische Wirtschaftsförderung sich mit einer Anfrage bezüglich der Nutzung der Siedlung an die Wohlfahrtsverbände gewandt und sich dabei auf ein mehrere Jahre altes Konzept für ein gemeinsames Sozialprojekt in der Siedlung bezogen habe, so Allkemper. Damals hatte ein Investor Pläne entwickelt, um in der Zweckeler Siedlung gemeinsames Wohnen von Allleinerziehenden, kinderreichen Familien, Menschen mit Behinderung, Senioren und Betreuung von Menschen mit Demenz zu ermöglichen. Aber bereits damals hätten die Wohlfahrtsverbände deutlich gemacht, dass dieses Konzept nicht schlüssig und so nicht umzusetzen sei.
„Und das gilt nach wie vor. So ein gemeinsames Vorhaben, das zudem ein Novum für die Gladbecker Wohlfahrtsverbände wäre, lässt sich auch nicht kurzfristig bewältigen“, bekräftigt Allkemper die Position der Verbände.
„Wenn das aus Sicht der Verbände kein Thema ist, ist das für uns erledigt“, erklärt dazu Stadtsprecher Peter Breßer-Barnebeck auf WAZ-Nachfrage. Eine Nutzung durch die Wohlfahrtsverbände könnte nach Meinung der Stadt ein Aspekt zum Erhalt der Siedlung sein, nicht das tragende Element. „Es gibt keine Erwartungen in Richtung der Wohlfahrtsverbände.“ Die Anfrage sei auf Bitten von Akimo erfolgt.
Eigentliches Ziel sei weiterhin die Privatisierung der Siedlung, also Plan A. Nach den guten Erfahrungen mit Akimo bei der Vermarktung der Phönixstraße sei man zuversichtlich, dass das dem Unternehmen auch bei Schlägel&Eisen gelingen wird.
08:21
ach ja,
jetzt aber nicht zum Teufel komm raus
verplanen sondern , bitte , diesen Charakter erhalten ! Bitte !
Und keine Schwarzarbeit, in Bezug auf Dauer-Baustelle, zu lassen.
WEnn dann Bitte zügig und Charakterlich .....
08:18
ob die Ablehnung so richtig durchdacht ist Herr Wilfried Allkemper ?
Bietet doch gerade dieser Standort, Vorteile:
wie die Nähe Einkaufsmöglichkeit am Zweckeler Markt !
die Nähe zum spazieren und Radfahren in die nahe grüne Umgebung !
vielleicht will man das aber nicht ? !
vielleicht ist man ja gekränkt,
nicht direkt gefragt worden ?? !!
schade Herr Allkemper, diese Meinung/, Ablehnung kann
Anwohner nicht nachvollziehen !
Glückauf Zweckel