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Uwe Lewen engagiert sich seit langem für Heilig Kreuz

27.01.2016 | 09:00 Uhr
Uwe Lewen engagiert sich seit langem für Heilig Kreuz
Uwe Lewen ist seit vielen Jahren (Pfarr-)Gemeinderatsvorsitzender in Heilig Kreuz Butendorf.Foto: Lutz von Staegmann

Gladbeck.  Seit Jahren führt Uwe Lewen als Chef den (Pfarr-)Gemeinderat . Der 50-Jährige ist überzeugt, dass die Gemeinde die künftige Umstrukturierung meistert.

Er ist seit vielen Jahren ein Gesicht des Gladbecker Südens – Uwe Lewen, in Brauck aufgewachsen und dort seit langem beruflich unterwegs, in Butendorf ab dem neunten Lebensjahr zu Hause und seit Ewigkeiten ehrenamtlich engagiert. „Ich kann’s nicht leugnen – da ist eine enge Verbundenheit mit dem Gladbecker Süden“, gesteht der 50-Jährige.

Sein Herz hängt vor allem an der Gemeinde Heilig Kreuz, wo er seit 1997 Vorsitzender des (Pfarr-)Gemeinderates ist. Die „Karriere“ lag nahe, da er seit jeher im Gemeindeleben aktiv war: Obermessdiener, KJG-Pfarrleiter und Jugendvertreter im Pfarrgemeinderat – Lewen scheute nicht, Verantwortung zu übernehmen. Über die Jahre wuchs er zur Laien-Führungskraft heran, die das umtriebige Gemeindeleben an der Horster Straße mitprägt.

„Ich hab’ mich am Anfang von Menschen begeistern lassen, mitzumachen. Irgendwann war aber auch die Sache wichtig, die einen anspornt, sich zu engagieren“, sagt Lewen, der verheiratet und Vater von zweimal Zwillingen ist. „Und wenn ich eine Aufgabe übernehme, will ich die auch vernünftig machen“, erklärt er, warum er außer zwei Beisitzerposten (CDU-Ortsverband Butendorf/Brauck und Braucker Unternehmer-Gemeinschaft) keine weiteren dieser „Jobs“ hat.

Im „wahren Leben“ ist Lewen Mitarbeiter der Sparkasse, wo er 1984 als Azubi anfing. Seit 1992 ist er in der Braucker Filiale tätig, zunächst als stellvertretender Chef, seit 2004 als Filialleiter. „Das bringt viele Kontakte mit sich und man lernt intensiv die Menschen und den Stadtteil kennen.“ Lewen ist überzeugt, dass sich sowohl Butendorf als auch Brauck in den letzten Jahren positiv entwickelt haben. „Denken Sie an die Baugebiete in Butendorf, die den Stadtteil verjüngt haben, oder an den Umbau des Hahnenbaches und die Entwicklung der Lebensmittelbranche in Brauck, was dem Ortsteil einen Schub gegeben hat.“ Und jetzt werde ja bald auch der Umbau der Horster Straße vollendet.

Lewen ist zutiefst davon überzeugt, dass Menschen Strukturen verändern können. „Das Engagement muss nur von unten kommen, dann entwickelt sich eine Kraft, die aufs Ganze übergeht.“ Veränderung dürfe nicht „von oben“ verordnet werden. Der Butendorfer glaubt fest daran, dass die Menschen die Herausforderungen im Ortsteil meistern können – auch was die Zukunft der kath. Gemeinde anbelangt.

Natürlich sei die Betroffenheit in Heilig Kreuz groß, was die künftigen Veränderungen anbelangt. Es habe einige Zeit gedauert, bis auch er „kapiert“ habe, dass an dem Umbau aber kein Weg vorbei führe. „Es ist einfach alles, was vorgehalten wird, zu groß.“ Wichtig sei doch, dass die Kirche vor Ort bleibe, zwar nicht unbedingt mit Gottesdiensten, aber mit vielen Angeboten. „Etwa mit Projektarbeit, mit der man Menschen erreicht, die man heute nicht erreicht.“ Außerdem könnten sich Leute in Projekten auf Zeit engagieren, was Ehrenamtliche heute lieber tun. Und was die Kirche Hl. Kreuz anbelangt: „Die Zukunft ist momentan völlig offen.“ Lewen plädiert dafür, die Ideenfindung für eine neue Nutzung des denkmalgeschützten Gebäudes auf professionelle Beine zu stellen. „Ich bin da ganz optimistisch, dass das gelingt.“

Georg Meinert

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2016-01-27 09:00
Gladbeck