Unerfüllte Gladbecker Wünsche bei A52-Ausbau
17.06.2010 | 08:11 Uhr 2010-06-17T08:11:00+0200
Gladbeck/Bottrop. Es kommt wieder Bewegung in das Thema A 52: Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau des Bottroper Teilstücks zwischen dem Essener Autobahnkreuz und der Stadtgrenze Gladbeck geht in die Endphase.
Das Bürgerforum A 52 lädt am Montag, 21. Juni, um 19 Uhr zu einer Info-Veranstaltung in die Lukaskirche, Lukasstr. Thema werden die direkten Auswirkungen des Ausbaus auf die Gladbecker Bevölkerung sein. U.a. wird über die Belastung durch Stickoxide informiert, die Folgen für die Neubaugebiete aufgezeigt und das Gefährdungsrisiko durch Gefahrguttransporte skizziert. Infos: www.buergerforum-a52.de
In den letzten Monaten war’s eher ruhig um den geplanten Ausbau der B 224 zur A 52, jetzt aber kommt wieder Bewegung in das Thema: Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau des Bottroper Teilstücks zwischen dem Essener Autobahnkreuz mit der A 42 und der Stadtgrenze zu Gladbeck geht in die Endphase, was auch für Gladbeck von Bedeutung ist.
Denn nicht nur die Nachbarstadt hatte in dem Verfahrem dem Landesbetrieb Straßen NRW einen umfangreichen Katalog mit Änderungswünschen vorgelegt, auch Gladbeck hatte dazu Stellung genommen und Einwendungen geltend gemacht, die zuletzt im Mai als Forderungskatalog vom Rat beschlossen worden waren. Einige dieser von den beiden Städten gewünschten Änderungen sind in die Planungen eingearbeitet worden, informiert nun die Bezirksregierung Münster. Und teilt gleichzeitig mit, dass nur noch bis Freitag, 18. Juni, dazu Stellung genommen werden kann.
Knappes Zeitfenster
Ein denkbar knappes Zeitfenster ist das, und daher Grund für einen Dringlichkeitskeitsantrag von SPD/Grünen an der am Donnerstag stattfindenden Sitzung des Stadtplanungs- und Bauausschusses. Die Verwaltung wird um einen Sachstandsbericht und eine Einschätzung zu den vorgenommenen Änderungen gebeten. Wissen wollen SPD und Grüne auch, wann mit einer Anhörung der Einwender, zu denen sowohl Stadt als auch Bürger zählen, zu rechnen ist.
Auch die Bottroper Politik beschäftigt sich im Planungsausschuss mit dem Thema. Die Verwaltung wird Stellung zu den vorgenommenen Änderungen nehmen. Schon im Vorfeld wurde bekannt, dass es sich hierbei nur um eher geringfügige Änderungen handelt. Auf weitere, wesentlich bedeutendere Wünsche der Stadt sei der Landesbetriebe noch gar nicht eingegangen, erläutert Natascha Dietz vom Bottroper Planungsamt. So habe sich die Behörde bislang weder zu Umweltbelangen noch zu einer Verlegung der Horster Straße im Abschnitt Boymannsheide wegen der Lärmbelästigung geäußert. Dies werde wohl erst beim Erörterungstermin im Herbst geschehen. Das könne als Zeichen gewertet werden, dass diese Anregungen wohl nicht weiter verfolgt würden.
Anbindung Gewerbepark Brauck
Das sind keine guten Aussichten für die Gladbecker Wünsche. Abgesehen vom Tunnel bis zur Erlenstraße ist eine zentrale Forderung die direkte Anbindung des Gewerbeparks Brauck. Die bislang angebotene Lösung „ist komplett an der Gladbecker Wirtschaft vorbei geplant“, sagt der Braucker Unternehmer Olaf Müller, Geschäftsführer der Reynaers GmbH an der Franzstraße, deren Fensterprofile auch über Europa hinaus Anwendung finden.
Wahrscheinlich, unkt Müller, werde man erst über eine Auf-/Abfahrt gleich nebenan nachdenken, wenn die ersten Betriebe abgewandert seien. Dass dies passieren wird, sieht er als sicher an. Für viele transportintensive Betriebe sei der Wegfall des nahen Anschlusses ein entscheidender Nachteil. „Damit,“ sagt Müller, „wird Gladbeck Arbeitsplätze verlieren.“
12:15
#9
träum mal weiter.
Mit einem Tunnel durch Gladbeck, wird trotzdem alles schlimmer. Schau Die die A 40 in Essen an. Willst Du so tewas in Gladbeck haben?
20:13
Als Betroffene hoffen wir immer noch auf einen Tunnel, egal wie lang!!!
16:55
GENAU
RUHR POTT
14:21
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11:34
Das Ruhrgebiet verliert doch nicht nur so massiv Einwohner wegen der demographischen Entwicklung, sondern, weil einfach der omnipräsente Autobahn-Lärm nervt. Ich bin vor 4 Jahren aus diesem Grund aus Bochum weggezogen. Diese Stadt wird bis 2020 von 420.000 Einwohnern auf 350.000 gestürzt sein, wo andere Städte wachsen udn es eine regelrechte Landflucht gibt !
Ich kann jeden wirklich nur ermutigen, das Ruhrgebiet zu verlassen, in anderen Teilen Deutschlands ist das Leben lebenswerter !! Dann bleiben halt nur die über, welche die Architektur (jung und alt) im Ruhrgebiet GANZ SCHÖN finden und AUTO(BAHN)LÄRM als zwingnd notwendig in einer Region wie das Ruhrgebiet.
Grüsse aus Deutschlands Süden
11:09
WAZ Bottrop:
Mehr oder weniger entsetzt hat Hermann Hirschfelder (CDU) jetzt bei der Emscher-Lippe-Konferenz zur Kenntnis genommen, dass auch Bottrops OB eine Resolution zur Stärkung der Gladbecker Position zum Ausbau der B224 unterzeichnet hat.
Durch die in der Resolution benannte hohe Forderung der Gladbecker nach einer Tunnellösung für ihre Strecke sieht er „unsere Interessen am B 224-Ausbau den Bach runter gehen“. Denn diese Maximalforderung „geht an der Realität vorbei“
http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Das-bringt-uns-weg-von-der-A-52-id3119508.html
00:58
#4
Meines Wissens nach, kannst Du nur die Sitzung in Bottrop gemeint haben, denn in der dortigen Planungsausschußsitzung wird das Thema A 52 konkret behandelt. Wenn ja, kleiner Tipp, sei früfzeitig in Bottrop, da sind nicht so viel Zuschauerplätze, wie in Gladbeck.
00:36
#3
Heute am Donnerstag um 16 Uhr protestieren gegen den Autobahnbau als Zuschauer im öffentlich tagenden Bauausschuss im Ratssaal des Alten Rathauses.
Die alten 68iger sind saturiert. Aber es gibt ihre jüngeren Schwestern und Brüder.
23:26
aufstehen! widerstand leisten! die stadt muss erhalten bleiben!
wo sind die alten 68er?
23:10
Am Ende bleibt nur noch der Lückenschluss der
A 52 durch Gladbeck und das war es dann auch.
Als Heege - Befürworter habe ich schon immer gesagt, dass die billigste Variante einfach nicht gebaut werden darf.
Dann folgt eben die billigste Variante durch die Stadt.
Tunnel-Fans vergesst eure FORDERUNGEN
und sagt endlich NEIN - nur durch die Heege !!!