Undivided Heart - Band feiert das Fünfjährige mit Konzert

„Undivided Heart“ beim jüngsten Auftritt in der Martin-Luther-Kirche an der Josefstraße.
„Undivided Heart“ beim jüngsten Auftritt in der Martin-Luther-Kirche an der Josefstraße.
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Die Band „Undivided Heart“ hat in Gladbeck bereits viele treue Fans. Jetzt gab die Formation aus besonderem Anlass ein Konzert in Rentfort.

Gladbeck..  Von einer inneren Erfüllung geleitet finden acht passionierte Musiker der Gemeinde an der Martin-Luther-Kirche den Weg zueinander. Sie gründen eine Kirchenband, nennen sich „Undivided Heart“ – ungeteiltes Herz; und schnell wird den Mitgliedern der Formation klar: Sie sind miteinander verbunden, wie eine zweite Familie, die miteinander lebt, liebt und arbeitet. Sie erleben sich bei den Proben wie Puzzleteilchen eines großen Ganzen, die ungeteilt mit ganzem Herzen alles geben.

Ihre Arbeit trägt Früchte. Sie veröffentlichen ein Album, eine LP und eine Single. Zu ihren Erfolgen zählen Auftritte wie etwa auf dem Jugendevent in Gelsenkirchen, auf Rockfestivals der Stadt Gladbeck oder auf verschiedenen Kirchentagen.

Nun feierten sie ihr fünfjähriges Bestehen im trauten Kreis ihrer Gemeinde. Die Tatsache, dass sie diesen Tag nicht in einem Saal, sondern in der Martin-Luther-Kirche selbst zelebrierten, machte ihre Botschaft noch mal deutlich: „Wir treten nicht für den Applaus, sondern aus Freude vor Gott auf.“

Das Ensemble besteht aus Pastor Frank Grosser am Schlagzeug, Timo Gerlach am Keybord, Steffen Schmalenberg und Sophia Barletta an der E-Gitarre, Max Weihrauch am Saxophon, Roxi Kressin und Melina Müller (Gesang) und least but not last Norbert Gerbig am Bass. Ihre Texte handeln von einer Sehnsucht nach der Ferne, sind innige Gebete oder Impulse fürs Leben.

Aus der eigenen Feder

Die meisten Lieder stammen aus eigener Feder, werden durch eigene musikalischen Kompositionen begleitet. Ihr Auftritt zeugt am Abend zum fünften Bandgeburtstag von ganzer Entschlossenheit und Dynamik – kann aber leider die Zuschauer nicht ganz erreichen. Es liegt daran, dass viele das Gefühl haben, der Auftritt litt an der unausgeglichenen Akustik im Raum. Auch wenn sich das Team am Mischpult Mühe gegeben hat, war es nicht zu überhören, dass sich der Gesang mit den Instrumenten überschnitt, dass einzelne Instrumente nicht zum Vorschein kamen und die Textinhalte ein wenig untergingen.

Auch wenn es der Band diesmal nicht ideal gelungen ist, die Einheit zwischen Bühne und Publikum herzustellen, bekamen die Gäste doch einen guten Eindruck von der reichhaltigen Palette an Musikrichtungen, die die Trendsetter zu bieten haben.

„Wir hoffen selbstverständlich auf weitere Unterstützung unserer Initiative und freuen uns, wenn unsere Musik die Herzen der Menschen erreicht“, sagt Bassist Norbert Gerbig bescheiden im Namen der Gruppe.