Gladbeck

Umstellung der Müllabfuhr nach Herten klappt störungsfrei

Die Müllabfuhr läuft nach der Umstellung Entsorung zum RZR Herten störungsfrei.
Die Müllabfuhr läuft nach der Umstellung Entsorung zum RZR Herten störungsfrei.
Foto: WAZ

Gladbeck.  . Zwei Wochen nach dem Wechsel der Müllentsorgung von Karnap nach Herten ist der Zentrale Betriebshof Gladbeck (ZBG) zufrieden mit der Umstellung. „Alles läuft unproblematisch und störungsfrei“, sagte ZBG-Betriebsleiter Heinrich Vollmer auf WAZ-Anfrage.

Es gab keinen einzigen Beschwerdeanruf aus der Bürgerschaft. Erfreulich sei, dass es für die Teams der Müllabfuhr keine Wartezeiten am Rohstoffrückgewinnungszentrum (RZR) in Herten gibt, wohin sie seit dem 2. Januar den Gladbecker Restmüll bringen (statt zum Müllheizkraftwerk nach Essen-Karnap).

Deshalb, aber auch weil der ZBG im vorhinein bereits „ein wenig an den Abfuhrtouren in der Stadt gestrickt hat“, sei es nicht zu längeren Entleerungszeiten bis in den Nachmittag gekommen. Und: Die Müllwerker mussten keine Überstunden machen. Vollmer weist allerdings darauf hin, dass seit der Umstellung zu Jahresbeginn ein Team (ein Wagen und drei Leute) zusätzlich im Einsatz ist.

Nach wie vor hoffen der ZBG und die Verwaltungsspitze darauf, dass es noch zum sogenannten „Müllmengentausch“ mit Gelsenkirchen kommt und Gladbeck wieder seinen Müll nach Karnap bringt – und die Gelsenkirchener Müllfahrzeuge den Restabfall aus der Nachbarstadt zum näheren RZR in Herten.

Allerdings stocken die sehr vielschichtigen und komplizierten Gespräche im Moment, da eine ganze Reihe von Behörden und Einrichtungen daran beteiligt sind. „Wir werden da aber nicht locker lassen, da es handfeste finanzielle Vorteile gibt“, sagt Vollmer. Der ZBG-Chef betont, dass das Thema nicht „still und leise zu Grabe getragen wird“. Doch man müsse sich voraussichtlich noch bis Ostern gedulden, bis es zu einer Lösung kommt“, so Vollmer.