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Kneipennacht

Super Stimmung, super Musik, super Abend

15.11.2009 | 16:42 Uhr
Super Stimmung, super Musik, super Abend

Gladbeck. Sechs Gaststätten machten mit bei der Kneipennacht.

Gute Musik, viel Abwechslung und jede Menge Feierlaune gab es am Samstagabend in der Gladbecker Innenstadt. Zum dritten Mal luden die Wirte zu einem Kneipenfestival ein, das facetten- und abwechslungsreicher nicht sein konnte. „Ein super Abend. Sehr familiär und sehr gute Musik", freuen sich Peter und Ramona Trosien vom Gladbecker Countryclub Mayflower, die sich in der Vanilla Lounge bei guter Countrymusik der Band "Crossfire" amüsieren. Und sie sind nicht alleine. Die Gaststätte platzt förmlich aus allen Nähten. Besonders die Cocktails stehen bei den Gästen hoch im Kurs. So genießt Lennart Krotzek zusammen mit seinen Freunden einen alkoholfreien Cocktail. „Es ist ein richtig schöner Abend für jung und alt", freut sich der Schüler. „Wir kommen gerade aus der Lumumbar. Endlich ist mal 'was los hier und Abwechslung gibt es auch noch."

Fußballer des BV Rentfort und von SG Preußen genossen bei der Kneipennacht am 14. November 2009 in Gladbeck ihr Bierchen in der LumumBar. Sechs Wirte hatten unter dem Motto "Live Deluxe" zum Kneipen-Bummel in der Innenstadt eingeladen. In jedem der teilnehmenden Lokale spielte eine Live-Band, die Gäste zahlten einmal Eintritt und hatten damit freien Zugang zu allen sechs Kneipen.

An diesem Abend ist nicht nur in den Kneipen etwas los, sondern auch auf der Straße. Die Gladbecker pilgern bei, zum Glück, trockenen Wetter durch die Stadt. Da trifft man Freunde und Familie und verquatscht sich ein bisschen.

Dann geht's weiter ins Costa Blanca zu spanischem Sound und Flair. Musik der Band „Trio la Sonera", Salsa Flow, Sangria und Tapas beherrschen die Atmosphäre. Ole´.

Doch die Kneipennacht hat noch kein Ende. Auf den Weg zum Brauhaus hört man schon von weiten kräftigen Rock. ´„Blackjack" aus Oberhausen heiztenhier ein, die Tanzfläche ist proppenvoll, als Dankeschön der Band gibt's auch noch aufblasbare Luftgitarren . . . Dazu Status Quo - das fetzt. Inka Schmitz: „Die Musik ist einfach super hier. Man erinnert sich an früher und schwebt in Erinnerungen. Richtig schön."

La Cubana in der Lumumbar

Es ist der Abend der Alternativen in der Innenstadt. Eben noch zu Rock getanzt und gesungen, kann man nun in der Lumumbar zu Latin-Pop einen gemütlichen Cocktail trinken. „La Cubana" verzauberte das Publikum mit leidenschaftlichen Rhythmen. Wer jetzt doch eher auf „Oldies vom Feinsten" steht, geht weiter in den Alten Markt an der Horster Straße. Essens älteste Boygroup „Just for fun", versetzen die zahlreichen Gäste in eine frühere Zeit.

Michael und Elvira Ehrenberg sind schon wieder unterwegs, auf den Weg ins Café Stilbruch. „Das ist wirklich eine super Kneipennacht heute. Es macht Spaß, hin und her zu wandern, Stimmung und Musik sind einfach überall fantastisch", freut sich das Pärchen und genießt im Stilbruch „Boogie, Rock'n Roll and more” von der Band „78 Twins". „Hier hat man alles, was man sich wünscht", erklärt Hermann Gabriek. „Schöne Musik, gutes Bier und einfach eine nette Atmosphäre", sagt der Gladbecker, bestellt sich und seinen Freunden gleich ein neues „Pils", singt anschließend kräftig mit.

Kritik an aufgehobenem Rauchverbot

An diesem gelungenen Abend gibt es jedoch auch einige leise Töne der Kritik. Viele Gäste beschweren sich über das aufgehobene Rauchverbot. Und einen bösen Ausrutscher erlaubte sich das Café an der Goethestraße. Obwohl sie diesmal bei der Kneipennacht nicht mitmachten, buchten sie eine Live-Band, um auf den Partyzug der Stadt aufzuspringen. Veranstalter Christian Stein von „Live Deluxe": „Über solche Sachen muss geredet werden. Im Großen und Ganzen lief es aber gut. Der Vorverkauf war gut und auch heute Abend haben sich noch viele Menschen spontan entschieden zu kommen. Das freut uns natürlich", so Christian Stein, der natürlich auch selbst unterwegs war in der Kneipennacht.

Steffen Bender

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Kommentare
17.11.2009
10:14
Super Stimmung, super Musik, super Abend
von derterminator | #2

Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Was bildet sich Stein eigentlich ein? Will er zusammen mit seinen reisenden Spielmannszügen mit Exclusivrechten dickes Geld verdienen oder will er Kultur in unsere Städte bringen? Wenn eine Location in Gladbeck, die bekanntlich in regelmäßigen Abständen Live-Konzerte anbietet, kann und darf sie das in ihren eigenen Räumen zu jedem Zeitpunkt tun. Das dürfte auch im Interesse der Öffentlichkeit liegen.

15.11.2009
20:22
Super Stimmung, super Musik, super Abend
von kalle000 | #1

böser ausrutscher... lustig

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