Stromspiegel hilft beim Stromsparen

Stromsparen entlastet nicht nur das eigene Konto, sondern schützt auch das Klima, Doch wer Energie sparen will, muss erst einmal wissen, wie hoch der eigene Stromverbrauch im Vergleich zu anderen Haushalten ist, um die Einsparpotenziale zu erkennen. Ein guter Ratgeber ist da der vom Bundesumweltministerium veröffentlichte „Stromspiegel für Deutschland 2014“, der auf der Grundlage von 110 000 Verbrauchsdaten und aktuellen Studien gültige Verbrauchswerte für den Stromverbrauch von Privathaushalten liefert. Er ist eine gute Orientierungshilfe für Mieter und Hauseigentümer. Mit der Stromrechnung und den Vergleichswerten lässt sich der eigene Verbrauch als „gering“, „niedrig“, „mittel“ oder „hoch“ einordnen.

Bei der Bewertung berücksichtigt der Stromspiegel die persönliche Wohnsituation, je nachdem, ob in einem Ein- oder Zweifamilienhaus oder in einem Mehrfamilienhaus gelebt wird, wie viele Personen in dem Haushalt leben und ob das Wasser mit oder ohne Strom geheizt wird.

Besonders für Haushalte der Kategorie „hoch “, die nach einer Studie 37 Prozent ausmachen, lohnt es sich, nach Ursachen für den hohen Verbrauch zu suchen. Mit Energiemessgeräten kommt man den Verbrauchern auf die Spur, oft hilft eine schaltbare Steckerleiste, um unnötigen Stromverbrauch abzuschalten.

Ist das eigene Sparpotenzial erst einmal erkannt, bietet die Internetseite www.die-stromsparinitiative.de weitere Informationen und konkrete Maßnahmen rund ums Stromsparen.

Aber auch direkt vor Ort geben die e Energieberater der Verbraucherzentrale NRW gerne Auskunft. Am Mittwoch, 15. April, besteht von 15 bis 18 Uhr die Möglichkeit, sich im Energieberatungsstützpunkt der Stadt Gladbeck im Stadtteilbüro an der Goethestraße 44 im Rahmen der monatlich stattfindenden Energieberatung persönlich beraten zu lassen. Termine können telefonisch 99-2303 oder per E-Mail: energieberatung@stadt-gladbeck.de vereinbart werden.