Stephan Schröder nimmt Abschied vom Heisenberg-Gymnasium

Man kann ihn wohl als ein „Urgestein“ des Heisenberg-Gymnasiums bezeichnen, der in den vergangenen 38 Jahren die Geschichte dieser Gladbecker Schule mit erlebte: Stephan Schröder (66) hat wie kaum ein anderer das Bild des Gladbecker Heisenberg-Gymnasiums mitgeprägt. Zig Mädchen und Jungen, die dort die Schulbank drückten, haben ihn in guter Erinnerung. Schröder begann am Heisenberg als Lehrer, war dann Erprobungsstufenkoordinator und schließlich über viele Jahr stellvertretender Schulleiter. Alle drei Schulleiter hat er in diesen Jahren erlebt: Herbert Sokolowski, Heidrun Schütte-Ständeke, zuletzt Peter Hogrebe.

Flashmob zu „We will rock you“

In der vergangenen Woche verabschiedete sich Stephan Schröder von der Schulgemeinde, mit der er stets eng verbunden war, und ging in den Ruhestand. So war es nicht verwunderlich, dass nicht nur Mitglieder des Kollegiums und ehemalige Kollegen, sondern auch Mitglieder der Elternpflegschaft, sein ehemaliger erster Deutsch-Leistungskurs aus den 1980er Jahren sowie Schüler seines letzten Deutsch-Leistungskurses mit auf der Gästeliste standen. Wer ihn schon länger kennt, den überraschte es außerdem nicht, dass eine Jazz-Band engagiert wurde, die mit Klassikern den Abend begleitete.

Auch wenn Stephan Schröder sich einen Abschied ganz ohne Reden gewünscht hatte, verstand es sich von selbst, dass das Kollegium einiges vorbereitet hatte. Schulleiter Peter Hogrebe widersetzte sich allen physikalischen Gesetzen und ließ die Zeit in seinen Grußworten rückwärts laufen, um Stephan Schröders Verdienste in den vergangenen vier Jahrzehnten als Lehrer, stellvertretender Schulleiter und Schulbuchautor zu würdigen.

Die Kolleginnen und Kollegen hatten einen „Flashmob“ der besonderen Art vorbereitet: Zum Rhythmus von Queens Superhit „We will rock you“ trugen sie einen selbstkreierten Text vor. Aus dem „He will, he will rock you“ des Re­frains wurde am Ende „Stephan, Stephan Schröder!“

Fotocollage zum Abschied

Als Abschiedsgeschenk überreichte das Kollegium dem scheidenden Kollegen eine Holzbank für den heimischen Garten sowie eine Fotocollage mit Bildern aller Fachschaften zur Erinnerung. Sie hatten sich zuvor auf der Holzbank ablichten lassen.

Schröder selbst verabschiedete sich nicht nur mit herzlichen Dankesworten, sondern auch mit einer Aufführung mehrerer Tänze der von ihm initiierten „Line-Dance“-Gruppe.