Städte arbeiten zusammen
12.02.2008 | 14:47 Uhr 2008-02-12T14:47:00+0100Ansiedlungswillige Firmen sollen im Wirtschaftsraum Mittleres Ruhrgebiet gehalten werden.
Die Stadt Gladbeck ist jetzt einer Kooperation der Städte Essen, Gelsenkirchen, Bottrop und Herne beigetreten, die es sich zum Ziel gesetzt hat, „ansiedlungswillige Firmen im Wirtschaftsraum Mittleres Ruhrgebiet zu halten”. Dazu werden Unternehmen, denen in der eigenen Stadt kurzfristig keine passenden Gewerbeflächen angeboten werden können, gezielt an eine der anderen Partnerstädte vermittelt, die über geeignete Flächen verfügt und an der Ansiedlung des suchenden Unternehmens interessiert ist. Wenn auf einem solchen Weg ein Unternehmen angesiedelt werden kann, erhält die
Vermittelnde Stadt erhälteinen Ausgleichsbeitragvermittelnde Stadt einen einmaligen Ausgleichsbetrag, der sich am Gewerbesteueraufkommen des jeweiligen Unternehmens orientiert. Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) ist von dem Erfolg dieses Projektes überzeugt. „Durch die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstädten Essen, Gelsenkirchen, Bottrop und Herne bieten sich gerade für eine flächenarmeStadt wie Gladbeck Chancen, expandierenden Unternehmen einen Standort in unmittelbarer Nachbarschaft anzubieten und sie damit als Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler in der Region zu halten. Umgekehrt profitieren wir davon, dass standortsuchende Firmen häufig zunächst in größeren Städten wie Essen nach einem Gewerbegrundstück anfragen. Falls dort kein passendes Grundstück angeboten werden kann, wissen die Essener Kollegen künftig aber, ob es ein solches Grundstück z. B. in Gladbeck gibt und haben dann auch ein eigenes Interesse, das Unternehmen nach Gladbeck zu vermitteln.
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