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Staatsanwaltschaft ermittelt in Hitlergruß-Affäre

06.01.2011 | 14:07 Uhr
Staatsanwaltschaft ermittelt in Hitlergruß-Affäre
Nun ermittelt auch die Staatsanwaltschaft in der Hitlergruß-Affäre bei der Jugendfeuerwehr Gladbeck. Foto: Christoph Joemann

Gladbeck. Wegen der Hitlergruß-Affäre in der Gladbecker Jugendfeuerwehr ermittelt jetzt auch die Staatsanwaltschaft Essen. Ermittelt wird gegen alle Beteiligten, die auf den Fotos zu sehen sind. Die fallen größtenteils unter das Jugendstrafrecht.

Jetzt ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Essen wegen der Hitlergruß-Affäre in der Gladbecker Jugendfeuerwehr. Oberstaatsanwalt Wilhelm Kassenbühmer bestätigte auf WAZ-Anfrage, dass die Ermittlungen aufgenommen wurden.

Es gebe eine Anzeige, grundsätzlich werde die Staatsanwaltschaft in solchen Fällen aber auch von sich aus aktiv. Ermittelt wird gegen alle Beteiligten, die auf den Fotos zu sehen sind. „Gegen jeden, der dabei war, besteht Anfangsverdacht“, so der Staatsanwalt. Das Zeigen des Hitlergrußes ist ein Straftatbestand, der als Verwendung von verfassungswidrigen Kennzeichen mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden kann.

Die Beteiligten im Gladbecker Fall aber, so der Staatsanwalt, fielen wohl größtenteils unter das Jugendstrafrecht oder gelten noch als junge Erwachsene. Dann käme die für Erwachsene gedachte Strafandrohung nicht in Betracht. Ob es am Ende zu einem Prozess kommen wird, hänge nun von den Ermittlungen ab, so Kassenböhmer.

Die Hitlergrußfotos sind auch ein Fall für den Staatsschutz. Der hatte sich bereits nach der Veröffentlichung des ersten Fotos eingeschaltet und die Beteiligten befragt. Er ermittelt jetzt weiter.

Kommission will Vorfälle schnell aufklären

Die von Bürgermeister Roland einberufene Kommission hat am Mittwoch erstmals getagt und klare Arbeitsziele festgelegt. Wie berichtet wird es einzig darum gehen, festzustellen, ob die Vorkommnisse in der Jugendfeuerwehr als Einzelfälle zu betrachten sind, oder es ein Problem mit rechtsextremistischem Gedankengut gibt. „Ob die Veröffentlichung der Fotos jetzt nach zweieinhalb Jahren einen Zusammenhang mit den Protesten der Boykottierer haben, ist nicht unsere Baustelle“, betont Kommissionsleiter Dr. Thomas Wilk, Beigeordneter der Stadt. Ziel sei es, die Vorfälle möglichst schnell aufzuklären. Die Dauer der Kommissionstätigkeit hänge jedoch davon ab, welche Antworten auf die Fragen nach rechtsextremen Vorgängen in der Feuerwehr gefunden werden. Und es könne auch nicht ausgeschlossen werden, dass nicht noch weitere Fotos auftauchen. Die Kommission verstehe sich als unabhängig von Stadt und Feuerwehr. Deshalb habe man den ehemaligen Ersten Beigeordneten Dr. Andriske und den früheren Personalchef der Verwaltung, Bernhard Schlüter, dazu gebeten.

DerWesten



Kommentare
09.01.2011
20:53
Staatsanwaltschaft ermittelt in Hitlergruß-Affäre
von Wirbraucheneuchnichtmehr | #57

Wie schon mehrfach betont - wir brauchen die zehn VERRÄTER nicht mehr!

09.01.2011
15:25
Staatsanwaltschaft ermittelt in Hitlergruß-Affäre
von Gla dbecker | #56

uih

das ist also ein Name;

die andere Bezeichnung nick mit dem quatsch
ist ja die bessere Lösung; weil inhaltlicher;
hö hö

09.01.2011
09:31
Staatsanwaltschaft ermittelt
von ichmeinjanur | #55

@43 denk Dir doch einmal mal ´nen eigenen Namen aus - kann doch nicht so schwierig sein:
Vielleicht so etwas wie ichquatschjanur.

08.01.2011
14:07
Staatsanwaltschaft ermittelt
von nichts als die Wahrheit ???? fraglich hier ! | #54

jups eder sechs

lies bitte mal unter -45 -

aber , du willst ja nicht die Wahrheit wissen !

Hauptsache , Schein waren, ist die Devise ;

08.01.2011
14:02
Staatsanwaltschaft ermittelt
von man redet so lange bis alle vergessen haben | #53

so so

und der Weihnachtsmann kommt Ostern

07.01.2011
18:20
Staatsanwaltschaft ermittelt
von meister eder6 | #52

danke an den leiter der feuerwehr gladbeck-und allen der stadt gladbeck beauftrageten-es wurde nix verschwiegen-offensiv mit dem thema umgegangen-mein respekt-!!!!
die zusammenarbeit seitens der stadt der feuerwehr zeigt das man sich nicht verstecken muss bzw- nix unterm teppich gekerhrt wird!!!

07.01.2011
18:17
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #51

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

07.01.2011
18:10
Staatsanwaltschaft ermittelt
von meister eder 5 | #50

mein voller respekt-du sprichst mir aus der seele!!!
komisch komisch!!!! das erst jetzt alles ans tageslicht kommt!!!
danke!!!!

07.01.2011
17:15
Staatsanwaltschaft ermittelt
von einem objektiven Bürger dieser Stadt | #49

Welcher Leser hat schon an einer Freizeitfahrt mit Schule oder Jugendgruppe teilgenommen, in der NICHT Zeit zur freien Verfügung auf dem Tagesplan stand. Hier von unterlassener Aufsichtspflicht der Betreuer zu sprechen ist einfach nur absurd.

Den entsprechenden Jugendlichen gehört in einem gemeinsamen Gespräch mit den Eltern gehörig der Kopf gewaschen und die Einbindung von Aufklärungseinheiten in den Unterricht der Jugendfeuerwehr ist sicher ein adäquates pädagogisches Mittel, die Vorfälle öffentlich und auch zukünftig wirksam zu beantworten. Diese Situation darf keinesfalls unterbewertet werden, ein mehr kann hier aber auch ein weniger sein.

Auf dem zweiten veröffentlichten Foto kann ich nichts, aber auch gar nichts erkennen, was den beiden Betreuern im Hintergrund vorzuwerfen wäre. Sehr gut kann ich mir jedoch vorstellen, was sich die beiden Jugendlichen anschließend für ihre mehr als dumme Handlung, im Moment der Aufnahme die Arme hochzureissen, von den Betreuern anhören durften, was naturgemäß auf dem Bild nicht enthalten ist.

Es ist unangemessen und nicht rechtens, das ehrenamtliche Engagement dieser beiden Jugendbetreuer mit Strafe oder Ausschluss zu brechen, nur um irgendetwas auf den Opferaltar der verwunderten Öffentlichkeit legen zu können. Hier muss nochmal gründlich nachgedacht werden.

Wer sich nur zum Selbstzweck der eigenen Meinungsdarstellung derartige Bilder nach scheinbar über 2 Jahren beschafft und vorsätzlich an die Presse weiterreicht, hat nur Böses im Sinn, ein ausgesprochen schlechter Charakterzug.

Wer sich dann mit dem Begriff Aufklärung in einen schützenden Mantel hüllt muss sich die Frage gefallen lassen, warum er nicht sofort zu dieser Aufklärung beigetragen hat und sein Mitwissen zweieinhalb Jahre verschwieg, bis es für den ausschließlich eigenen Vorteil zweckdienlich erschien.

Schämt euch, schämt euch in Grund und Boden!

07.01.2011
16:26
Staatsanwaltschaft ermittelt in Hitlergruß-Affäre
von meister eder 4 | #48

klar war die aktion nicht okay!!!!
aber könnt ihr euch vorstellen was die eltern-die kinder -familien usw mit gemacht haben wenn kurz vor weihnachten sowas an die öffentlichkeit anoym herangetragen wird??????? nach 2 1/2 jahren wenn es so unrühmlich ist warum erst jetzt das foto herausgegeben???anonym
aber das ist ja hier einigen egal-unrecht muss auf schärfste bestraft werden!!!! die kinder die in ihrer freizeit helfen z.b sparkassenlauf-familyade im stadion sich die beine im bauch stehn auch auf strassenfeste usw sollen dann noch wenn sie mal alle ein schönes we machen wollen nicht mehr fröhlich campen oder in einer jugendherberge untergebracht werden-nein sie sollen sich ein kz angucken!!!
mit ders Schulung aufklärungsaktion finde ich reicht es aber auch!
wen man genau liest sieht man ja woher der hass usw her kommt!!!! 10 mann keifen was das zeug hält!!! traurig-!!!
wer den wind säht -wird den sturm ernten!!!
die feuerwehr gladbeck hat mein 100% vertrauen!!! fühle mich auch sicher!!! auf die 10 mann kann man gerne verzichten-das wort kamerad ist hier fehl am platz!!! ein netter bürger

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