Sporthalle wird nicht mehr als Notunterkunft eingesetzt

An einem Sonntag Ende Juli 2015 trafen die ersten Flüchtlinge in der Notunterkunft in Rentfort-Nord ein.
An einem Sonntag Ende Juli 2015 trafen die ersten Flüchtlinge in der Notunterkunft in Rentfort-Nord ein.
Foto: Oliver Mengedoht
Was wir bereits wissen
Die Notunterkunft in der Tunrhalle an der Enfieldstraße wird aufgelöst. Im April findet dort wieder Sport statt. Das Dorf auf dem Sportplatz bleibt.

Gladbeck.. Anfang April steht wird die Sporthalle an der Enfieldstraße wieder den Schülern und den Sportvereinen zur Verfügung stehen. Die Notunterkunft für Flüchtlinge, die dort derzeit noch eingerichtet ist, soll am 15. Februar aufgelöst werden. Diese Ankündigung der Bezirksregierung Münster hat die Stadt jetzt bekannt gegeben.

"Das ist eine sehr gute Nachricht"

Nach den Osterferien wird die Halle in Rentfort-Nord also wieder für den Schul- und Vereinssport zu nutzen sein. „Das ist eine sehr gute Nachricht", so Bürgermeister Ulrich Roland. Seit Juni 2015 war die große Dreifach-Sporthalle an der Enfieldstraße als Notunterkunft des Landes für bis zu 150 Asylbewerber genutzt worden.

Das Land NRW setzt jetzt seine Ankündigung um und löst als Betreiberin dieser Einrichtung die Notunterkunft am 15. Februar auf. Damit die Halle wieder für den Sport genutzt werden kann, stehen zunächst Aufräumarbeiten an. Diese werden bis zu den Osterferien andauern, so dass ab Montag, 4. April der Schul- und Vereinssport wieder im vollen Umfang stattfinden kann.

Das Container-Dorf auf dem Sportplatz bleibt bestehen

Weiterhin bestehen bleibt allerdings das „Mobilheim-Dorf“ auf dem angrenzenden Sportplatz an der Enfieldstraße. Die Container wird die Stadt Gladbeck weiterhin nutzen, um dort der Stadt zugewiesene Asylbewerber unterzubringen. „Die Schulgemeinde und die betroffenen Sportvereine habe diese schwierige Situation solidarisch mitgetragen. Dafür danke ich allen Beteiligten ausdrücklich“, so Bürgermeister Ulrich Roland.