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SPD will ihre Hochburg in Rosenhügel halten

05.03.2016 | 13:00 Uhr
SPD will ihre Hochburg in Rosenhügel halten
Andreas Dunkel wurde als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rosenhügel bestätigt.Foto: Christof Koepsel

Gladbeck.   Vorsitzender Andreas Dunkel bestätigt. Flüchtlingspolitik zentrales Thema auf der Versammlung des Ortsvereins.

Die SPD will ihre Hochburg in Rosenhügel halten: „Bei der jüngsten Kommunalwahlwahl lag das Ergebnis in Rosenhügel insgesamt bei rund 56% für die SPD. Das zeigt, dass die Rosenhügelerinnen und Rosenhügeler weiterhin großes Vertrauen der SPD entgegenbringen. Das fällt aber nicht vom Himmel, sondern ist auch das Ergebnis unserer Arbeit vor Ort“, sagte Andreas Dunkel, der jetzt als Vorsitzender im Amt bestätigt wurde.

Als Dunkels Stellvertreter wurden auch Ulrich Unland und Norbert Schmidt in ihren Ämtern bestätigt.

In seinem Rückblick ging Andi Dunkel auf die vergangenen zwei Jahre ein. Das zentrale Thema auf der Versammlung war aber vor allem die Flüchtlingspolitik. Die SPD-Ratsfrau und das Mitglied im Integrationsrat und im Sozialausschuss, Christiane Wallin, erläuterte: „Wir sind in Gladbeck im Bereich der Integrations- und Flüchtlingsarbeit sehr gut aufgestellt – besser als in vielen Kommunen um uns herum. Das liegt vor allem an der seit Jahren sehr guten kommunalen Arbeit in diesem Bereich und ist untrennbar mit den Namen Ulrich Roland und Rainer Weichelt verbunden. Sicherlich sind viele Menschen durch den Flüchtlingsstrom verunsichert. Aber unsere Aufgabe, und aller die öffentlich gehört werden und tätig sind, muss es sein, aufeinander zuzugehen, Vorurteile abzubauen, Chancen aufzuzeigen, sachlich zu diskutieren und den Menschen die Ängste zu nehmen und sie nicht zu schüren.“

Weiter führte die Ratsfrau aus: „Leider werden immer wieder die Bürgerinnen und Bürger durch Mutmaßungen einseitig verunsichert.“ So sei die Befürchtung, auf dem Sportplatzgelände in Rosenhügel an der Otto-Hue-Straße könnten Wohncontainer für Flüchtlinge aufgestellt werden, an sie herangetragen worden. Dies sei komplett aus der Luft gegriffen und völlig unbegründet.

Das Sportplatzgelände werde zur Zeit seitens der Stadt als Baugebiet vermarktet. Der Verkauf stehe kurz vor dem Abschluss, und der Erlös solle bei der Sanierung des städtischen Haushaltes helfen.

Bürgerversammlung geplant

Der geplante Bau von generationsgerechten, barrierefreien Wohnungen und Häusern auf dem ehemaligen Sportplatz-Areal werde dazu beitragen, dass auch ältere Bürger/innen, zum Beispiel aus der ECA-Siedlung, die Möglichkeit hätten, in ihrem sozialen Umfeld bleiben zu können.

Die Bürgerinnen und Bürger würden zu diesem Thema weiterhin durch die Rosenhügeler SPD informiert. Sobald genaue Planungen vorlägen, soll hierzu im Stadtteil eine Bürgerversammlung angeboten werden.

Kommentare
07.03.2016
20:48
SPD will ihre Hochburg in Rosenhügel halten
von Ruhrpottpaerchen | #1

Wer will dann dort Wohnen? Im Moment startet die Sanierung der Häuser der Patricia am Anger!!! Lützenkamp wird folgen. Und wer wird wohl in solche...
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2016-03-05 13:00
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