SPD plus BIG plus FDP?
11.09.2009 | 14:48 Uhr 2009-09-11T14:48:00+0200Es herrscht allseits striktes Stillschweigen, wenn es ums Thema Bündnisbildung im künftigen Gladbecker Ratsparlament geht. Doch aufmerksame Beobachter der lokalpolitischen Szenerie skizzieren derzeit ein Modell, das eventuell schon bald offiziell verkündet wird.
Die SPD (21 Stimmen im neuen Stadtrat) geht mit BIG (zwei Stimmen) und FDP (zwei Stimmen) ein Ratsbündnis ein – so entsteht eine verlässliche Ratsmehrheit von 25 Stimmen im künftigen 46-Sitze-Rat.
Michael Tack (FDP) bestätigte in zwei WAZ-Interviews: Es wird intensiv sondiert
SPD plus BIG plus FDP – intensive Gespräche laufen derzeit zwischen Sozialdemokraten und Freien Demokraten. Das zur Zeit intensiv sondiert wird, bestätigte auch FDP-Ratsmitglied Michael Tack in zwei WAZ-Interviews (WAZ vom 8. September und WAZ vom 1. September).
Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) gab am vorigen Wochenende zudem in einem Interview seiner Hoffnung Ausdruck, „dass eine belastbare Mehrheit entsteht”.
Eine belastbare Mehrheit also – in den vergangenen fünf Jahren gab es bei diversen lokalpolitischen Themen ein Hin und Her der Entscheidungen, das für manchen Frust in großen Teilen der Gladbecker Bürgerschaft sorgte. Vor allem bei den Innenstadt-Themen wie Parken auf dem Marktplatz oder Markt-Verlagerung war keinerlei klare Ratspolitik-Linie zu erkennen.
Roland nach klarem Kommunalwahlergebnis deutlich gestärkt
Der Herbst 2009 könnte also insofern einen beachtlichen Neubeginn in der Gladbecker Ratspolitik bringen, zumal Bürgermeister Roland nach seinem glänzenden Wahlergebnis mit über 60 Prozent der Stimmen deutlich gestärkt aus der Kommunalwahl 2009 hervorgegangen ist. Er ist jetzt nicht mehr jener Bürgermeister, der sich nur knapp in der Stichwahl gegen seinen Unions-Konkurrenten durchgesetzt hat (wie im Jahr 2004), sondern er ist jetzt ein Mann an der Stadtspitze, der eine deutliche absolute Mehrheit der Wählerinnen und Wähler für sich gewinnen konnte. Insofern spielt auch sein Wort in möglichen aktuellen Bündnis-Verhandlungen eine viel gewichtigere Rolle als noch im Jahr 2004, als es ja auch zu einer Kooperationsvereinbarung von SPD und BIG kam, deren Stimmen allerdings nicht für eine Ratsmehrheit ausreichten.
Sicher ist: Falls ein Rats-Bündnis erfolgreich vereinbart wird, wird die offizielle Verkündung dieses Verhandlungs-Ergebnisses nicht allzu lange auf sich warten lassen.
15:38
hauptsache ein bündnis ohne SED-fuzzys.
21:29
Seit wann ist Michalowsky denn Vorsitzender der LINKEN? Er hatte bei den Gladbecker Linken noch nie ein Amt, weder im Vorstand, noch als Delegierter. Sein einziges Amt in der Partei ist das des Stellvertretenden Landessprechers (in anderen Parteien Vorsitzender genannt). Es ist schon ziemlich paranoid, was manche hier von sich geben. Auch die ständige falsche Wiederholung ändert nichts am tatsächlichen Sachverhalt.
19:37
WAZ-Analyse da drüber zu schreiben finde ich mutig. WAZ-Kaffeesatz träfe die Situation wohl eher. Und zum Schutzheiligen von Herrn Bresgott erklären wir St. Spekulatius...
18:15
Die Bürger in Gladbeck und wären mit dieser gemäßigten Koalition sicherlich sehr zufrieden!
Alle anderen Parteien kämen aber auch kaum in Frage:
die Grünen wegen ihres Beton-Politikers Mario Hermann nicht, die Linke mit SPD-Gegner Michalowski als Vorsitzendem sind zu besessen, die DKP und die HartzIV sind mit ihren beiden Präsentanten in keinster Weise akzentabel, und der Vertreter der GBL war einst Mitglied der SPD und ist dort ausgetreten.
17:41
Wieso Grabstein? Sichtschutz in der Kleingartenanlage Allinghof!!!
17:19
Na, na Herr Bresgott,
mußten Sie denn Ihre Spekulationen gleich mit einem Grabstein illustrieren? Freud läßt grüßen...
15:39
jou
Herr M.B.
es darf spekuliert werden; grins
15:00
Leider wird die Mehrheit von den Nichtwählern gebildet, deshalb ist das immer so eine Sache mit von der Mehrheit der Wähler (52,5 % von 100 %) gewählt
Trotzdem Glückwunsch zum Ergebnis.
(31,5 % von 100%), sind immerhin ca. 19.000 Bürger, dass muss man erst einmal schaffen.
und ein BÜRGER - MEISTER ist er nun einmal, weil er sich unters Volk mischt.