SPD-Kreisverband fordert eine Willkommenskultur für Flüchtlinge

Zur Solidarität mit Flüchtlingen im Kreis Recklinghausen ruft der SPD- Kreisverband auf.

Auch Deutschland und der Kreis Recklinghausen sind ein Ziel der weltweit größten Flüchtlingsbewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Menschen fliehen vor Krieg und Tod in Bürgerkriegsgebieten, vor politischer Verfolgung aber auch vor lebensbedrohender Armut, sagt Tobias Hetz für den SPD Kreisverband. Alle Menschen verdienen Anerkennung und einen menschenwürdigen und freundlichen Umgang, heißt es weiter. „Zu einem solchen Umgang verpflichten wir uns selbstverständlich als Sozialdemokraten und rufen alle Menschen des Kreises Recklinghausen dazu auf.“

Es komme darauf an, dass Behörden, Kirchen, Verbände, Parteien und Bürger gemeinsam für eine Willkommenskultur sorgen. Bürger, die sich beispielsweise in Form von Patenschaften engagieren wollen, brauchten die volle Unterstützung durch Behörden. Es sei gut, dass viele Menschen auch im Kreis Recklinghausen Flüchtlingen offen und mitfühlend begegnen. Sie machten damit deutlich, dass Flüchtlinge besonderen Schutzes bedürfen. Hetz: „Menschen, die es zu uns geschafft haben und vielleicht in der Nachbarschaft wohnen, sind dieselben, deren Elend wir in Syrien und im Irak oder auf den Booten auf dem Mittelmeer mit Mitgefühl betrachten.“ Rassisten, Faschisten, Rechtspopulisten müssten die Menschen und die Institutionen im Kreis mit aller Konsequenz entgegentreten. „Wir begrüßen alle Initiativen und Bündnisse, die das zum Ziel haben.“