SPD fordert schnelles Internet

Auf die Versorgung von Brauck-Süd mit schnellem Internet drängt SPD-Ratsherr Andreas Pappert vom Ortsverein Brauck. Dazu müssten kurzfristig Gespräche mit den entsprechenden Anbietern geführt werden, schreibt Pappert in einem Brief an den Bürgermeister. „Ich möchte Sie bitten, über das Ergebnis dieser Gespräche zu informieren.“

Bereits im Oktober 2012 sei im Stadtplanungs- und Bauausschuss über die Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen berichtet worden. Gelsennet wiederum habe bei einem Siedlerfest am 23. August vergangenen Jahres über die Möglichkeiten zur Versorgung mit schnellem Internet in Brauck-Süd informiert.

„Bekanntlich ist insbesondere in den Bereichen Emscherstraße, Uferstraße und Schleusenstraße die Versorgung außerordentlich schlecht.“ Gelsennet sieht die Lösung des Problems in einem entsprechenden Glasfaserausbau. Allerdings müssten sich daran möglichst viele Anwohner beteiligen, um die Kosten in einem akzeptablen Rahmen zu halten.

Offenkundig, so Andreas Pappert weiter, gebe es in der Stadt weitere Straßen und Wohnquartiere, die „über deutlich schlechtere und langsamere Internetverbindungen verfügen als unmittelbar benachbarte Straßen oder Wohnquartiere“. Dies sei im Interesse der betroffenen Bürger, aber auch von Dienstleistern und kleineren Unternehmen, die in diesen Straßen ansässig sind, auf Dauer nicht akzeptabel.

Dabei ist Pappert klar, dass Gladbeck selbst nicht die notwendigen Voraussetzungen für schnelle Internetverbindungen in allen Haushalten schaffen könne. „Trotzdem sollte die Stadt in Gesprächen mit der Deutschen Telekom und Gelsennet darauf hinwirken, dass diese Ungleichbehandlung baldmöglichst aufgehoben wird.“ Die Politik wiederum sieht Pappert in einer Moderatorenrolle. „Sie soll zwischen den Anbietern vermitteln.“