Sorgerechtsdrama führt zu Protest vorm Rathaus
12.02.2010 | 09:00 Uhr 2010-02-12T09:00:00+0100
Gladbeck. Selbst gefertigte Protestplakate zeigte eine Familie am Donnerstag beim Rathaussturm der Wittringer Ritter. Die Demonstration, auf die viele Bürger aufmerksam wurden, richtete sich nicht gegen das jecke Geschehen, sondern hatte einen überaus persönlichen Grund.
Die besagte Gladbecker Familie streitet seit vielen Monaten um das Sorgerecht für ihre Tochter, die aufgrund eines niederländischen Gerichtsurteils derzeit bei einer Pflegefamilie in den Niederlanden untergebracht ist.
Am Freitag führte die Gladbecker Familie mit Bürgermeister Ulrich Roland ein Gespräch zu dem überaus komplexen juristischen Sachverhalt. Bereits vor Monaten erhielt man im Gladbecker Rathaus erstmals Kenntnis über diesen recht dramatischen Fall:
Die Gladbecker Familie habe längere Zeit in den Niederlanden gelebt; ein Jugendrichter in dem Nachbarland habe verfügt, dass den Gladbecker Eltern das Sorgerecht für ihre Tochter aberkannt wurde, erläuterte Stadtsprecher Peter Breßer-Barnebeck am Freitag im WAZ-Gespräch. Dieses niederländische Urteil sei, so Breßer-Barnebeck, ausdrücklich „aus Sorge um das Kindeswohl“ ergangen. Die entsprechenden gerichtlichen Unterlagen aus den Niederlanden lägen der Stadt Gladbeck vor, betont der Stadtsprecher.
Die Gladbecker Eltern selbst sehen das völlig anders; sie fühlen sich von den Behörden rein willkürlich behandelt; ja, sie sprechen davon, dass ihnen ihr Kind „gestohlen“ worden sei. Und sie reden gar von einer „Entführung“: Laut Breßer-Barnebeck hatten die Eltern ihre Tochter zwischenzeitlich „widerrechtlich“ zurück nach Gladbeck gebracht, von hier aus sei das Kind nach einer entsprechenden Fahndung wieder den holländischen Behörden übergeben worden.
Auch das Bundesjustizministerium ist bereits in den Sorgerechts-Fall eingebunden; Bürgermeister Ulrich Roland sicherte am Freitag bei dem Gespräch im Rathaus zu, die Familie gezielt darin unterstützen zu wollen, das Sorgerechts-Verfahren möglichst nach Gladbeck zu holen.
Die Gladbecker Familie setzt darauf, eine möglichst große Öffentlichkeit für ihren Fall herzustellen. Sie hat bereits verschiedene Medien angesprochen, um für möglichst ausführliche Berichterstattung zu sorgen.
21:41
jo jo
is ja juut
du willset nich vastoon
hoffentlich kannse juut schloofe ??? !!.......
19:12
#7 Keiner weiß was ? Das ist doch falsch!
Die Eltern und die Stadt wissen genau worum es geht. Im Bericht steht doch, dass die Gerichtsunterlagen bei der Stadt vorliegen.
Aber die einen, die Eltern wollen nichts sagen und die anderen, die Stadt darf nichts sagen - und das hat was mit Datenschutz zu tun, oder?
18:21
#5
mach jetzt kein Fass auf
wie schon - geschrieben - keiner weiß was also
fehlt einfach dann der
Hintergrund > Punkt <! Hat mit Datenschutz üüüberhaupt nix zu tun ;
16:17
Billiger Stimmenfang!
Da sollten sich Politiker raushalten und das die Fachleute machen lassen.
16:01
Wer soll den Hintergrund denn nennen?
Die Eltern werden doch nicht öffentlich zugeben, was sie ihrem Kind getan oder nicht getan haben und der Breßer-Barnebeck wird sich hüten, aus Gerichtsakten gegenüber der Presse etwas zu zitieren. Dann würden ihn die Eltern, auch wenn er völlig korrekt zitieren würde, vor den nächsten Richter zerren.
11:18
#3
sonst liest ja keiner den Text ( durch )
06:20
Unglaublich das hier ohne Angabe von Tatsachen von Drama gesprochen wird. Es gab sicher einen Grund fuer die Aberkenneung des Sorgerechts wobei ich lieber von Sorgepflicht spreche.
17:10
zu #1#
Der Hintergrund würde mich auch interessieren, um mir überhaupt eine Meinung bilden zu können.
12:42
man darf sich aber doch fragen
- WARUM -
die Niederländer machen das sicher n i c h t aus Willkür ;
der Hintergrund wird ja hier !
nicht genannt;
nicht nur eine -Seite- gelle