Sorge um die Wintergerste

Das heiße Wetter und die relative Trockenheit führen auch dazu, dass sich die Landwirte im Vest um die Getreideernte sorgen. Im Ruhrgebiet wird jetzt begonnen, die Wintergerste einzufahren. Für eine gute Ernte war es im Mai aber nicht nass genug, heißt es vom Landwirtschaftlichen Kreisverband Recklinghausen. Man gehe davon aus, dass es aufgrund der Trockenheit erhebliche Ertragseinbußen geben werde. Die Landwirte rechnen mit 25 bis 30 Prozent weniger Wintergerste in diesem Jahr. Zudem ärgern sich Landwirte im Kreis Recklinghausen über die zunehmende Zahl der Kanadagänse, die den Bauern die Getreidefelder leer fressen. Außerdem würden sie die Felder so zertrampeln, dass dort nichts mehr wachsen würde. Das sei ein echtes Problem, heißt es vom landwirtschaftlichen Kreisverband. Dass es immer mehr Gänse gibt, liegt an einer Änderung des Jagdgesetztes, wonach diese nicht mehr so lange gejagt werden dürfen und sich so auch stärker vermehren.