Sommercamp trägt ihre Handschrift

Das Sommercamp, eine Institution des VGW (Vereins zur Förderung der Gladbecker Wirtschaft) trägt ihre Handschrift: Margret Lindenberg (67), die 13 Jahre die Geschäfte des VGW geführt hat, hat auch diese ehrenamtliche Aufgabe in den vergangenen Jahren mit viel Engagement und Herzblut ausgeübt. Doch mit dem beginnenden Ruhestand hat sich die 67-Jährige von diesem Amt nun verabschiedet.

Für ihren Einsatz wurde ihr auf dem Neujahrsempfang der Stadt von Bürgermeister Ulrich Roland herzlich gedankt. „Das Sommercamp gibt Gladbecker Jugendlichen eine zweite Chance beim Übergang von der Schule in den Beruf“, lobte er. Dutzende von Jugendlichen, die nach dem Abschluss der Haut- oderGesamtschule zunächst keine Ausbildung in Sicht hatten, haben in den vergangenen Jahren durch ihre Teilnahme am vierwöchigen Sommercamp tatsächlich eine reelle Chance auf einen Ausbildungsplatz erhalten, oder sich eine Perspektive für eine berufliche Zukunft erarbeitet.

Neue Initiative: Nachhilfe-Projekt

Der VGW wird sein ehrenamtliches Engagement zur Förderung der Gladbecker Jugend in beruflicher Hinsicht weiterführen, sicherte der Vorsitzende Hans-Georg Wilk zu. Als „Corporate Social Responsibility“ bezeichnete er die als Verpflichtung aufgefasste soziale Verantwortung für die Stadtgesellschaft, aus der heraus sowohl das Sommercamp als auch die Initiative I + I = Z, die seit Jahren das Interesse von Schülern für technische Berufe fördert, weiter unterstützt werden.

Zusätzlich wird es noch in diesem Jahr aber ein weiteres Angebot an Gladbecker Schüler, um sich besser auf eine berufliche Zukunft vorzubereiten. Dabei geht es um ein wirksames und nachhaltiges „Nachhilfe-Projekt“, kündigte Wilk an.