SkF begrüßt Ausbau des Palliativsektors

Der Umgang mit Krankheit, Sterben und Tod und die Gestaltung des letzten Lebensabschnittes erfordern besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) begrüßt die Ankündigung eines Gesetzentwurfes durch Bundesminister Gröhe zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung. Hierzu zählen palliativmedizinische, -pflegerische Maßnahmen, sowie die psychosoziale, seelsorgerische und hospizliche Begleitung der Betroffenen. Flankierend seit eine umfassende Aufklärung der Menschen über Möglichkeiten und Maßnahmen sicherzustellen, die als Hilfen im Sterben zur Verfügung stehen. Tod und schwere Krankheit empfinden Menschen als eine bedrohliche Situation. „Viele Ängste in dieser Lebensphase können den Menschen genommen werden“, sagt SkF- Bundesvorsitzende Dr. Anke Klaus, „durch gute Begleitung und einen gesellschaftlichen Konsens, dass Krankheit, Sterben und Tod zum Leben gehören.“

Der SkF befürwortet, das Gesetz zum Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung zu diskutierten, bevor die parlamentarische Debatte um den assistierten Suizid weitergeführt wird: „Die gute umfassende Begleitung im Sterben ist ein entscheiden des Argument für eine Absage an organisierte und geschäftsmäßige Formen der Suizidbeihilfe.“