Simply Red bis Toto - „Global Beat“ begeistert Oldie-Fans

So sehen echte Oldie-Könner aus: Eine musikalische Zeitreise der Extraklasse bot Frontman Raphael Romano mit seinen „Global Beat“-Mitstreitern.
So sehen echte Oldie-Könner aus: Eine musikalische Zeitreise der Extraklasse bot Frontman Raphael Romano mit seinen „Global Beat“-Mitstreitern.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Am Kotten Nie ging die nächste Ausgabe in der „Oldies but Goldies“-Reihe über die Bühne. Diesmal mit der Gruppe „Global Beat“.

Gladbeck..  Dass die Veranstaltung „Oldies but Goldies“ ein echter Zuschauermagnet ist, ist hinreichend bekannt. Doch wie schafft man es, sein Publikum bei Laune zu halten? Am besten mit herzhaftem Cover-Rock.

Am Mittwochabend kamen erneut mehr als 350 Besucher an die Bülser Straße und genossen sichtlich das musikalische Treiben der Band „Global Beat“.

Diese Formation hielt, was sie versprach. Superhits aus den 70ern bis in die 90er wurden zum Besten gegeben. Eine kleine musikalische Zeitreise bot Frontman Raphael Romano mit seinen vier Mitstreitern auf der heimeligen Holzbühne, der in seiner Art an den Leadsänger der Scorpions, Klaus Meine, erinnerte. Natürlich stilecht mit Mütze. Auf der Setlist standen bei herrlichen Sommerwetter Bon Jovi, Simply Red, Toto und Survivor.

Zurück zum Anfang: Wie schafft man es nun sein Publikum bei Laune zu halten? Schließlich war am Kotten Nie von Konzertmüdigkeit keine Spur. „Diese Abende gibt es nur eine begrenzte Zeit lang im Sommer“, erklärte Organisator Wolfgang Roth vom hiesigen Förderverein. „Eben keine Dauerbeschallung, sondern kleine Einheiten“, pflichtete Klaus Schumann bei. Am kommenden Mittwoch gibt es indes die dritte Auflage der „Oldie-Night.“ Dann ist die Band „Timeless Groove Connection“ am Start. Vorab ist schon sicher: Auch hier wird es wieder voll werden auf dem sympathischen Kotten-Gelände.

Immer wieder neue Fans dabei

Unter das Publikum gemischt wird beim zweiten Termin schnell klar: Es sind nicht nur die gleichen Gesichter, wie aus der vergangenen Woche zu erkennen. „Es kommen immer wieder neue Besucher zu uns und darüber freuen wir uns sehr“, so Wolfgang Roth. Nicht nur, dass also viele Gladbecker ihr Debüt am Mittwochabend feierten. Vielmehr ist das Publikum auch eine „Spur jünger“. „Der Sound ist einfach top. Rockmusik von früher lässt mein Herz höher schlagen“, genoss Conny Wesper (28) auch die ungewohnten harten Klänge am Kotten.