Sieben Millionen Liter Diesel

Zu den Gewinnern der seit Wochen andauernden Spritpreis-Talfahrt zählen vor allem die Vielfahrer wie beispielsweise die Vestische mit ihren rund 300 Bussen. Klar, dass da viel Treibstoff benötigt wird und Sprecher Norbert Konegen entsprechend gute Laune bei den niedrigen Preisen hat.

Was genehmigen sich die Busse der Vestischen denn so im Durchschnitt?

Norbert Konegen: Da kommen schon gute sieben Millionen Liter Diesel im Jahr zusammen.

An der Tanke um die Ecke sehen wir Ihre Fahrzeuge aber nicht?

Nein, wir holen den Sprit nicht an der Tankstelle, sondern besorgen ihn am Markt. Das ist übrigens immer günstiger, da wir entsprechend große Mengen abnehmen.

Kommt denn auch der aktuelle Preissturz bei der Vestischen an?

Natürlich profitieren wir von den fallenden Preisen. Ich gehe davon aus, dass wir eine größere sechsstellige Summe einsparen werden.

Damit dürften Sie doch im Wirtschaftsergebnis deutlich besser als geplant abschneiden und könnten preismäßig etwas an die Kunden zurückgeben?

Wir sind nicht auf Rosen gebettet. Die Einsparung geht an die Gesellschafter zurück, die damit den Defizitausgleich reduzieren können.

Aber die Laune zum Spritpreisgepurzel ist doch gut?

Nun, es ist eine frohe Botschaft. Die sollte man aber nicht überbewerten.