Schwund lässt Gladbeck schrumpfen
03.01.2011 | 18:18 Uhr 2011-01-03T18:18:00+0100Gladbeck.Die Gladbecker werden weniger und sie werden insgesamt älter – das belegt einmal mehr die bei der Stadt geführte Statistik.
76.181 Menschen lebten danach Ende 2009 in der Stadt (1975 waren es noch 81.220). Wobei die Frauen in den letzten Jahrzehnten mit 39.312 die Männer (36.869) zahlenmäßig längst überholt haben.
Der bevölkerungsreichste Stadtteil ist übrigens nach wie vor Brauck, dort leben 12.233 Gladbecker, gleich dahinter liegen Butendorf (11.433), Zweckel (11.188) und Stadtmitte (11.158). Die wenigsten Menschen leben in Schultendorf (2499) und in Ellinghorst (3026).
Die Alterspyramide zeigt eindeutig: Das Gros der Gladbecker ist in den mittleren Jahren mit klarer Tendenz nach oben. 16.198 Menschen sind über 65 Jahre alt, nur 12.294 zählen zu den unter 18-Jährigen. Von klassischer Pyramide kann man daher kaum noch sprechen, denn nach unten hin wird sie immer dünner. Dass die Kinderzahl stetig abnimmt, belegt auch die Zahl der in 2009 geborenen Kinder: 552 Geburten meldet das Standesamt, dem stehen 940 Sterbefälle gegenüber.
Dass Gladbeck eine multinationale Stadt ist, ist auch ohne Statistik bekannt. Die Zahl der ausländischen Mitbürger geht allerdings wegen der Einbürgerungen seit Jahren stetig zurück: Ende 2009 wurden noch 8.503 Menschen anderer Nationalität gezählt. Die größte Gruppe stellen mit 62,2 Prozent nach wie vor Menschen türkischer Herkunft, 4,2 Prozent der Einwohner haben einen italienischen Pass, 3,9 Prozent stammen aus dem Libanon, 3,0 % aus Polen. Alle anderen Nationalitäten (102 gibt es) werden unter 24 Prozent als sonstige genannt. Aufgeteilt in Stadtteile wird deutlich: Jeder 5. Braucker gilt als Ausländer, in Butendorf sind es 17,2 Prozent, in Rosenhügel 16 und in Stadtmitte 11,3 Prozent.
Noch stellen übrigens die Katholiken in Gladbeck mit 29.832 Mitgliedern die größte konfessionelle Gruppe, zweistärkste sind Muslime und Menschen ohne Konfessionszugehörigkeit, erst an dritter Stelle rangieren Protestanten mit 21.014 Mitgliedern.
Noch ein interessantes Detail aus der Statistik: In Gladbeck gibt es insgesamt 187 Ärzte, von denen jeder im Schnitt 407 Patienten versorgt. 30 Zahnärzte gibt es, drei Augenärzte, fünf Kinderärzte. Ihre Medikamente können die Gladbecker in 23 Apotheken kaufen.
22:54
Drei Kinderärzte unter einem Dach kannste in der Pfeife rauchen, deshalb fahren wir lieber bis nach Schermbeck.
Dort werden die Eltern nicht vor versammelter Mannschaft über Verantwortung für sein Kind aus der subjektiven Sicht des Arztes aufgeklärt. Ärztliche Schweigepflicht ist in der Gemeinschaftspraxis nicht so hoch zu hängenso das Ding.
21:23
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18:08
DUUU gefällst mir, WILDE 13
17:59
na Joh. B.
werd doch endlich Bürgermeister
Du machst doch alles besser ;
erzähl mal etwas was dir gefällt , ja ? !
17:49
Apropos Bevölkerungsstatistik und medizinische Kinderversorgung!
Es gibt also 5 Kinderärzte in Gladbeck.
Aber wieso hat nicht ein einziger von ihnen seine Praxis dort, wo die meisten Kinder leben, in Brauck und Butendorf?
Das ist ein Skandal der medizinischen Niederlassungspolitik.
Diese 5 Kinderärzte sitzen hier:
Stadtmitte Hochstr.
Zweckel Bülser Str. und Grüner Weg
Rentfort Voßbrinkstr.
17:29
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16:08
hey Nr 8
du schreibst genau wie die, über die du eingangs
herziehst ! LOL
14:54
...und vorher hiessen sie Röken und Braun...
und was hat der Gladbecker Aborigene davon in den letzten 40 Jahren gelernt?
NIX. Entweder SPD oder die Jungs mit Che-Mütze und rotem Stern auf dem Palästinenser Schal werden gewählt.
Hier kann man sich doch nach Herzenslust austoben als Politiker....
Die Stadtbevölkerung lernt nichts daraus und kreutzt immer wieder das gleiche an...
13:48
Na also, danke @#7, endlich sagt mal einer etwas, das auch auf die Ursachen eingeht und nicht peinliches Gelaber über Konfession oder sowas ist.
Eine Stadt, die es immer noch nicht schafft genügend Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen, die den Kindern aufgrund von Verwaltungsfehlern eine gute Schulbildung vorenthält, die Eltern bevormundet, die Wälder beleuchtet und die nicht zuletzt, wie mein Vorschreiber richtigerweise erwähnt, immer noch nicht eingesehen hat, dass jeglicher Ausbau der A52 im Innenstadtbereich das Todesurteil für Gladbeck wird, kann sich nicht positiv weiterentwickeln.
Mit einem hat unser Freund MSV-MSV ja recht: Gladbeck schafft sich ab. Allerdings anders, als er es meint. Es tragen keine Moslems oder was auch immer dem rassistischen Hirn unseres freundes entsprungen ist, die Schuld, sondern unsere Schuldigen heißen Roland, Weichelt und Hübner
13:23
#1 @MSV_MSV
Sei mal froh, dass Dir der Yusuf mal später die Rente mit finanziert, weil Fritzchen, Günther, Waltraud und Elisabeth, dank deutscher Sesselfurzmentalität vor dem TV und Computer zu faul sind für Nachkommen zu sorgen. Da kann der Yusuf gar nichts dafür. Vermutlich hast Du keine Kinder, von daher schafft sich hier das deutsche Volk selbst ab, aufgrund von Nachkommensmüdigkeit. Mal so eine Frage am Rande, was glaubst Du @MSV_MSV, wieviel Menschen in Gladbeck leben würden, hätte es niemals eine Zuwanderung in Gladbeck gegeben. Du würdest garantiert nicht in Gladbeck vor Deinem PC sitzen und mit DSL Geschwindigkeit herumbloggen können.
Na gut, um so etwas zu verstehen, muss man erst einmal sich mit dem Thema beschäftigen, d.h. aber nicht das es ausreicht die BILD Zeitung zu lesen und ein Buch von Thilo Sarrazin im Regal stehen zu haben.
Viel mehr Sorgen macht mir der Bevölkerungsschwund, wenn tatsächlich die A 52 mitten durch die Stadt geführt wird. Wer will dann noch in einer Stadt wohnen, in der neben Lärm und Abgasen, die städtischen Gebühren aufgrund der schwindenden Bevölkerung auf die restlichen Bürger verteilt werden müssen.
Das wäre ein wirkliches Problem, da kann einen der kleine Yusuf schon jetzt leid tun.