Schüler reden im Planspiel übers Klima

27 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe des Riesener Gymnasiums an der Schützenstraße wagten jetzt einen „klimapolitischen Perspektivwechsel“. Beim „Planspiel Südsicht“, organisiert von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW in Zusammenarbeit mit der städtischen Klimaschutzmanagerin Karen Biesgen, hatten sie die schwierige Aufgabe, sich in die Rolle von Ratsmitgliedern der Stadt „Cape Shore“ im fiktiven Staat „Ghanesien“ hineinzuversetzen und die spürbaren Klimafolgen in ihrer Stadt zu lösen.

Schlagfertiger Austausch

Durch das Rollenspiel vermittelte das Planspiel laut Pressestelle der Stadtverwaltung die Folgen und den Einfluss des Klimawandels in den Kommunen des globalen Südens auf ganz konkrete Weise. So fanden die Fachausschüsse auch nach harten Verhandlungsrunden und einem schlagfertigen Austausch von Argumenten nicht zu einem einvernehmlichen Konsens. Daher entschied am Ende die einfache Mehrheit im Rat über den bestmöglichen Lösungsansatz zur Bewältigung der Hochwasserprobleme in Cape Shore. Um eine authentische Umgebung zu schaffen, konnten die Schülerinnen und Schüler für dieses Rollenspiel den Ratssaal im historischen Rathaus nutzen.

Gefördert wird das Planspiel aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des Projektes „50 kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“, heißt es abschließend.