Schrotthochhaus Thema in Rentfort-Nord

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Was wir bereits wissen
Der runde Tisch hat sich erneut des Themas Schrottimmobilie angenommen. Eigentümer sollen sich nicht länger einer Lösung verschließen.

Gladbeck..  Die schwierige Situation mit der Schrottimmobilie in Rentfort-Nord war in der jüngsten Sitzung des Runden Tisches wieder einmal Thema. „Wir hoffen, dass sich die restlichen Eigentümer, die noch keiner Lösung zugestimmt haben, nicht weiter verschließen. Nur dann kann sich die Situation in Rentfort-Nord verbessern“, fordern die Akteure im Stadtteil.

Nur wenn alle Eigentümer der neuen Lösung zustimmen, kann das Hochhaus abgerissen und etwas Neues gebaut werden. Einhellig sind die Vertreter des Runden Tisches der Meinung: Es muss sich etwas ändern im Stadtteil. Durch die Schließung von Nahkauf und der bis Ende 2014 ansässigen Apotheke hat sich die Versorgungssituation weiter verschlechtert.

Gerade für ältere Bewohnerinnen und Bewohner ist der Weg zu anderen Einkaufsmöglichkeiten in Schultendorf oder an der Kirchhellener Straße viel zu weit. Der Einkaufsservice, den Stadt und AWO gemeinsam organisieren, betreibt dabei nur Schadensbegrenzung.

Fördermittel können nur noch bis Herbst beantragt werden

Der Runde Tisch: „Auch die Fördermittel, die für den Abriss vom Land bereit gestellt werden, können nur noch bis Herbst beantragt werden. Die Zeit drängt also. Deshalb: Die restlichen Eigentümer, die sich jetzt noch verschließen, müssen umdenken und zustimmen. Dann kann die Stadt gemeinsam mit einem Investor endlich die Chance für eine neue Bebauung ergreifen.“