Schlagernacht lockte Fans der Schallplatte auf die Alm

Tolle Stimmung herrschte bei der Schlagernacht „Hossa“ in der Gaststätte „Otti’s Alm“ an der Horster Straße.
Tolle Stimmung herrschte bei der Schlagernacht „Hossa“ in der Gaststätte „Otti’s Alm“ an der Horster Straße.
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
„Otti’s Alm“ lud zur Kultnacht „Hossa“ und servierte Hits von der Vinylscheibe. Wirt Raimund Otremnik trifft den Geschmack des Publikums.

Gladbeck..  Wenn die Musik noch direkt von der Schallplatte kommt, mit kleinem Kratzen der durch die Jahre gekommenen Platten, dann ist die Tanzatmosphäre mit Nostalgie gefüllt. In der Braucker Kneipe „Otti’s Alm“ ist das nichts Außergewöhnliches. An jedem zweiten Samstag des Monats bei der „Schlagernacht Hossa“ werden in dem bayrischen Lokal nämlich noch ganz klassisch die Platten aufgelegt: von den 60er-Jahre aufwärts ist alles dabei.

„Das sind alles originale Platten. Entweder stammen sie aus unserer Privatsammlung, aber Gäste können gerne auch ihre Schätze mitbringen“, sagt Claudia Paskowsky, die mit ihrem Lebensgefährten Raimund Otremnik das Lokal führt. Zahlreiche Hits des vergangenen Jahrhunderts zählt die Sammlung. „Wie bei den meisten Feiern gilt: Je später der Abend, desto besser wird es. Denn dann werden die richtigen Klassiker aufgelegt“, sagt die Geschäftsführerin der Alm.

Vor vier Jahren entschied sich Otremnik, das Ladenlokal an der Horster Straße selbst zu führen, nachdem der dritte Pächter in Folge hingeschmissen hatte. Eine Themengaststätte wurde es: Tritt man durch die Eingangstür ist man sofort in Bayern. Geweihe an den Wänden, karierte Decken auf den rustikalen Holztischen. Die Betreiber fühlen sich nach den vier Jahren in ihrer Entscheidung bestätigt. „Wir haben alles richtig gemacht. Das bayrische Ambiente spricht die Leute an. Viele Stammkunden kommen zu uns.

Mit den zusätzlichen Events wie der Schlagernacht oder dem großen Oktoberfest einmal im Jahr will Otti’s Alm natürlich noch mehr Leute anziehen. Denn der Disco-Fox reizt nicht nur die ältere Garde. „Wir haben ein gemischtes Publikum, ob jung ob alt, jeder fühlt sich hier wohl“, meint Claudia Paskowsky.

Wenn man mit der momentanen Musik unzufrieden sein sollte, kann man ja immer noch seine eigene Platte mitbringen.