Gladbeck

Schlaganfall-Bus macht Halt in Gladbeck

Chefarzt Dr. med. Heinz-Dieter Oelmann und Oberarzt Dr. med. Thierno Alpha Oumar Balde vor dem Schlaganfall-Infobus..
Chefarzt Dr. med. Heinz-Dieter Oelmann und Oberarzt Dr. med. Thierno Alpha Oumar Balde vor dem Schlaganfall-Infobus..
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Aufklärungskampagne „Herzenssache Schlaganfall“ in Kooperation mit dem St. Barbara Hospital.

Gladbeck.  . Mit großem Interesse besuchten viele Menschen am Donnerstag den Schlaganfall-Infobus der im Rahmen der bundesweiten Aufklärungskampagne „Herzenssache Schlaganfall“ auf dem Willy-Brandt-Platz Station machte. „Wir haben in den vergangenen Jahren Telefonaktionen zum Thema durchgeführt, aber dieses Mal wollten wir etwas anderes machen“, erklärte Dr. med. Heinz-Dieter Oelmann.

Der Chefarzt der Neurologie am St. Barbara Hospital nutzte das Angebot der Aktion, die vom Pharma-Riesen Boehringer Ingelheim initiierten und in Kooperation mit der „Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe“ (SDSH) sowie der „Deutschen Schlaganfall Gesellschaft“ (DSG) durchgeführt wird.

Von 10 bis 16 Uhr klärte der Chefarzt mit seinem Oberarzt Dr. Thierno Alpha Oumar Balde, Leiter der Schlaganfallstation, vor dem Bus, bewaffnet mit Broschüren, die Gladbecker über das Thema auf. Im Besonderen über die Symptome eines Schlaganfalls wie Sprach- und Sprechstörungen, Sehstörungen, Taubheitsgefühle und Lähmungserscheinungen oder Hörstörungen. Sie sollten ernst genommen werden, denn die ersten Minuten bis zu drei Stunden würden über den weiteren Behandlungserfolg entscheiden. Wichtig sei es also unverzüglich zu handeln, und lieber einmal zu viel als zu wenig den Notruf zu wählen.

In Gladbeck gibt es etwa 600 Schlaganfall-Patienten. Deutschlandweit sind Schlaganfälle die dritthöchste Todesursache. Ein Schlaganfall entsteht, wenn das Gehirn nicht mehr mit genug Blut versorgt wird. Wenn auf die Symptome nicht reagiert wird, kann dies zu schweren bleibenden Schäden führen.