Roland weist CDU-Kritik strikt zurück

Bürgermeister Ulrich Roland hat die Kritik von CDU-Fraktionschef Peter Rademacher an seiner Sitzungsleitung im letzten Rat (WAZ berichtete) zurückgewiesen. Gleichwohl bot er an, das Thema „mögliche optische Mängel beim Umbau der Hochstraße“ auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 25. Juni zu setzen. Dieses Thema war auch der Grund für den jüngsten Streit zwischen Bürgermeister und CDU.

Roland wirft in seinem Antwortschreiben Rademacher vor, „in der Sache abwegig und im Tonfall ungehörig“ zu reagieren, wenn er dem Bürgermeister wegen dessen Sitzungsleitung „Unfairness, Stillosigkeit und eine Diffamierung“ vorwirft. „Ich möchte Sie für die Zukunft bitten, sich zu mäßigen und zu einer sachlichen Auseinandersetzung zurückzukehren“, schreibt er.

Es sei seine Pflicht gewesen, so Roland weiter, den Rat und die Öffentlichkeit über die Fakten und etwaige Schadensersatzansprüche zu informieren. Die Behauptungen der CDU hätten zu einem „breiten und schädlichen Diskurs“ geführt. Roland: „Deshalb habe ich unter dem Tagesordnungspunkt ,Mitteilungen des Bürgermeisters’ zu diesem Thema berichtet.“ Durch die Behauptungen der CDU habe der Eindruck entstehen können, Fördermittel seien fehlerhaft verbaut worden. „Dies wäre bei Fördergebern und Öffentlichkeit in hohem Maße schädlich für die Stadt gewesen.“