Rewe-Markt wird größer und schöner
02.02.2012 | 16:36 Uhr 2012-02-02T16:36:00+0100
Gladbeck.Ein neuer großer Rewe-Markt wird direkt gegenüber der St. Marienkirche an der Horster Straße gebaut. Im kommenden Jahr soll der Supermarkt vom jetzigen Standort am Kreisverkehr Vehrenberg-/Marienstraße dorthin verlagert werden. Diese Neuigkeit war die eigentliche Überraschung bei der Bürgerversammlung des SPD-Ortsvereins zum Thema „Nahversorgung in Rosenhügel“.
Wo sie sich in Zukunft mit Lebensmitteln versorgen können, ob es auf dem Marktplatz bald wieder einen Discounter gibt, wo die Markthändler künftig ihre Stände aufstellen können – das bewegt die Menschen in Rosenhügel. Das Vereinsheim der Kleingartenanlage Vehrenbergstraße platzte am Mittwochabend fast aus allen Nähten.
„Wenn es um wichtige Entwicklungen im Stadtteil geht, wollen wir die Bürger mitnehmen und nicht über ihren Kopf entscheiden“, begründete Ratsherr Mario Sommerfeld die Informationsveranstaltung, bei der auch Bürgermeister Ulrich Roland, MdL Michael Hübner in seiner Funktion als Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses und Wendel vorm Walde, Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses, Rede und Antwort standen.
Echte Neuigkeiten zur Zukunft des Marktplatzes konnte Planungsamtsleiter Hendrik Trappmann nicht mitteilen: Die vor sich hin gammelnde Bauruine, bis 2008 ein Plus-Markt, soll verschwinden, ein Projektentwickler plant einen Neubau für einen Netto-Markt mit 800 qm Verkaufsfläche und einem Glasvorbau für ein Café oder einen Bäcker. Aber: „In trockenen Tüchern ist das alles noch nicht, wenn auch konkreter als vorherige Planungen“, stellte Bürgermeister Roland klar. Trotzdem sind die Fachleute im Rathaus natürlich dabei, für den Fall der Fälle zu planen: Der Wochenmarkt mittwochs und freitags soll im Stadtteil bleiben, möglichst auf den nur wenige Schritte entfernten und vor einigen Jahren neu gestalteten Stadtteilplatz und den angrenzende Parkplatz verlegt werden. Bei der Versammlung am Mittwoch gab es für diese Pläne Zustimmung sowohl von den Bürgern als auch von den Markthändlern. Etwas Sorge bereitet den direkten Anwohnern allerdings die Aussicht, künftig früh morgens vom Lieferverkehr für den Discounter aus dem Schlaf gerissen zu werden.
Mit den detaillierten Planungen auf dem Marktplatz beschäftigt sich am 1. März der Planungs- und Bauausschuss. Auch die Rewe-Verlagerung wird auf der Tagesordnung stehen. Der geplante Neubau an der Horster Straße soll 1400 bis 1500 Verkaufsfläche bieten. Die Brachfläche hat sich ein Projektentwickler schon gesichert. Weil der Pachtvertrag an der Vehrenberg-/Marienstraße im nächsten Jahr ausläuft, muss der Neubau bis dahin stehen.
Und was wird aus dem jetzigen Rewe-Markt? Die Bürger befürchten einen neuen Leerstand mit Dreck und Müll wie jetzt an der Heringstraße. Ganz konkret seien die Überlegungen noch nicht, berichtete Wendel vorm Walde, aber dort könnte sich ein Textiler oder Drogeriemarkt ansiedeln. Und auch das Ladenlokal an der Heringstraße könnte sich in absehbarer Zeit wieder beleben, ergänzte er. Es gebe einen ernsthaften Interessenten, der das bestehende Gebäude nutzen möchte.
18:47
#dokufilmer.Soll die Horsterstrasse auch in einen Tunnel verschwinden das die Bewohner des St Alfried-Haus gefahrlos einkaufen können?So ähnlich wird man auch bei der A52
beim Tunnel gedacht haben(vor der Haustür)
13:44
Er zieht vielleicht um.
Wenn denn baurechtlich alles mit rechten Dingen zu geht.
Bei einer Anfrage im August 2011 hieß es im Planungsamt nämlich "An diesem Standort haben Sie keine Chance für einen Neubau!"
Wenn es dann heute so ist, dass es stimmt wie es geschrieben wird:
"Der geplante Neubau an der Horster Straße soll 1400 bis 1500 Verkaufsfläche bieten. Die Brachfläche hat sich ein Projektentwickler schon gesichert."
habe ich da mal eine Frage: ist es der gleiche PE, der schon 2x Gladbeck mit Aldistandorten versorgte? Wenn ja, warum?
18:33
Neben dem Thema Umbau der B 224 eine weitere sehr gute Nachricht für die Gladbecker !
Unsere verantwortliche "Stadtspitze" hat hervorragende Arbeit geleistet - das muß man einfach feststellen ! Man ist ist ganz offensichtlich nach dem Motto "Nicht Reden und Schaulaufen", sondern handeln, und dazu richtig handeln vorgegangen.
Abgesehen von den noch vorhandenen Unsicherheiten bei der Realisierung des "Marktplatzprojektes", ist es endlich ein sichtbarer Schritt zur Sicherung der Nahversorgung auf dem Rosenhügel. Ein verspätetes "Weihnachtsgeschenk" für die körperlich recht unbeweglichen Bewohner des St. Altfrid - Hauses ist ganz sicher der neue RWE Markt buchstäblich vor der Haustüre. Die eigentliche Überraschung - und bereits in trockenen Tüchern. Wer hätte das gedacht ?!!!!