PS-starke RAA-Premiere am Innovationszentrum in Rentfort

Die 1. Ruhrpott Auto Ausstellung (RAA) brachte ein interessiertes (Fach-)Publikum an das Innovationszentrum Wiesenbusch; Logistik und Spedition standen im Blickpunkt.
Die 1. Ruhrpott Auto Ausstellung (RAA) brachte ein interessiertes (Fach-)Publikum an das Innovationszentrum Wiesenbusch; Logistik und Spedition standen im Blickpunkt.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Logistik, Transport, Lkw - die erste Ruhrpott Auto Ausstellung lockte eine (Fach-)Publikum nach Gladbeck.

Gladbeck..  Am Wochenende glich das riesige Areal um das Innovationszentrum Wiesenbusch einem großen Auto-Rummelplatz.

Riesige Lkw, Oldtimer und verschiedene Busse prägten den Ort in Rentfort. Jürgen Fedrowitz lud zur ersten Ruhrpott Auto Ausstellung (RAA) ein und holte Unternehmen zusammen, die etwas mit Spedition und Logistik am Hut haben. Nach dem Debüt ließ sich feststellen: Für die Fachmesse gibt es noch Luft nach oben.

„Alle Themen, die es im Bereich der Logistik und Spedition gibt, sind hier vertreten. Wir wollen eine kompetente Beratung gewährleisten“, erklärte Jürgen Fedrowitz, welcher mit seinem Consulting-Büro im Innovationszentrum ansässig ist. 21 Aussteller und Firmen holte der Gladbecker nach Rentfort. Darunter Lackierereien, die Polizei, der TÜV Nord, zahlreiche Autohäuser und Transportunternehmen.

Grundsätzlich ging es Fedrowitz nicht nur darum, das Speditions-Netzwerk zu treffen und zu pflegen, sondern auch zu zeigen, was es alles gibt. Informationen über Fahrerschulungen wurden beispielsweise angeboten. Und wer tatsächlich nichts mit der angesprochenen Branche zu tun hatte, der konnte sich wunderschönen Oldtimern ebenso hingeben wie auch nagelneuen „Schlitten“ diverser Hersteller. Da durfte natürlich die Probefahrt - bei Live-Musik von Rainer Migenda im Hintergrund - nicht fehlen. „Natürlich bedeutet so eine Messe Marketing für die Firmen. Es gilt jedoch, vor allem den Kontakt zueinander zu finden“, so Fedrowitz.

Riesiger Aufwand

Über 20 Helfer waren am ersten RAA-Wochenende im Einsatz. Seit Januar plante Fedrowitz die Ausstellung und verlegte etwa über 5000 Meter Stromkabel. So eine Ausstellung ist eben ein riesiger Aufwand. Der Landtagsabgeordnete Michael Hübner (SPD) eröffnete die Ausstellung und lobte die RAA-Initiative: „So verstehen wir Wirtschaftsförderung. Sie haben viel Engagement gezeigt. Das bereitgestellte Ambiente und die Atmosphäre sind großartig.“

Nach dem Debüt der Ausstellung galt es nun, eine Bilanz zu ziehen. Fedrowitz musste einräumen, dass er sich gerne mehr Besucher gewünscht hätte. Bei 5000 verschickten Einladungen waren die 300 Besucher an zwei Tage eher mau. „Ich bin nicht unzufrieden für das erste Mal. Wir haben gute Kontakte geknüpft, aber es hätte durchaus besser laufen können“, so der Veranstalter, der aber gleichzeitig sagte: „Nun setzten wir uns zusammen und schauen, woran die durchwachsene Resonanz gelegen haben könnte. Alle Aussteller und wir sind von unserem Konzept überzeugt.“

Ob es auch im Jahr 2016 eine RAA in Gladbeck geben wird? Jürgen Fedrowitz sagt: „Schau’n mer mal!“