Projektstart in Brauck - IHK schickt Ausbildungs-Botschafter

Ausbildungsbotschafter in Brauck: Annika Temming, Angelina Pinno, Marius Zimniak und Marvin Schröder (vorne) erzählen den Schülerinnen und Schülern Wissenswertes über ihre betriebliche Ausbildung.
Ausbildungsbotschafter in Brauck: Annika Temming, Angelina Pinno, Marius Zimniak und Marvin Schröder (vorne) erzählen den Schülerinnen und Schülern Wissenswertes über ihre betriebliche Ausbildung.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Vier junge Leute mit besonderer Mission waren am Montag im Schulzentrum Kortenkamp zu Gast - sie warben für die betriebliche Ausbildung.

Gladbeck..  Wer kann Schülerinnen und Schülern besser und glaubwürdiger Einblicke in eine betriebliche Ausbildung geben als aktuelle Auszubildende? Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen startet jetzt in der Emscher-Lippe-Region ein Projekt, an dem sich allgemeinbildende Schulen auch kurzfristig noch in diesem laufenden Schuljahr beteiligen können: Azubis gehen in die Schulen und berichten Schülerinnen und Schülern über ihre ersten beruflichen Erfahrungen.

Ausbildungsbotschafter heißen diese jungen Leute; sie sind gerade im zweiten oder dritten Lehrjahr und kommen aus unterschiedlichen Branchen. Zum Auftakt waren am Montag in der Erich-Fried-Hauptschule und in der Erich-Kästner-Realschule vier Botschafter vor Ort präsent: Annika Temming (Vivawest), Marius Zimniak (Döllken), Angelina Pinno (Döllken) und Marvin Schröder (Voigt & Schweitzer, Gelsenkirchen) kamen mit den Schülern ins Gespräch und stellten ihre künftigen beruflichen Tätigkeitsfelder vor.

Angelina Pinno etwa lernt den Beruf der Verfahrensmechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik bei Döllken in Gladbeck; bis zu ihrem Abschluss 2013 hat sie selbst die Erich-Fried-Schule besucht. Beste Voraussetzungen also für ein Gespräch auf Augenhöhe mit künftigen Bewerbern.

„Ich möchte gerade den Schülerinnen zeigen, dass sie vor der Ausbildung in einem typischen Männerberuf keine Angst haben müssen“, erläutert die junge Ausbildungsbotschafterin.

„Die Ausbildungsbotschafter sprechen die Sprache der Schüler“

Auch Christoph Pieper, Leiter Bildung der IHK Nord Westfalen in Gelsenkirchen, sieht das Projekt auf gutem Weg: „Die Ausbildungsbotschafter sprechen die Sprache der Schülerinnen und Schüler. Sie kennen ihre Fragen und auch ihre Unsicherheiten bei der Berufswahl“, sagt der IHK-Fachmann.

Auch Katja Lücke, Studien- und Berufswahlkoordinatorin der Erich-Kästner-Realschule, und Beate Kukla, die sich an der Erich-Fried-Schule als Koordinatorin um die frühzeitige Berufsorientierung kümmert, zeigten sich erfreut über den Auftaktbesuch der Botschafter im Schulzentrum Kortenkamp.

Bei Sabine Braukmann von der IHK laufen die Planungsfäden für das Projekt zusammen; bei ihr können sich Schulen melden, die noch an einer Projektteilnahme interessiert sind - unter Tel. 0209/388-314 ist eine Kontaktaufnahme möglich; ebenso unter der Mail-Adresse braukmann@ihk-nordwestfalen.de

Wer noch mehr über die Idee der Ausbildungsbotschafter erfahren will, kann sich im Internet unter www.ihk-ausbildungsbotschafter.de informieren.