Politik für Familien - trotz knapper Kasse

Großes Lob für Gladbecks Familienpolitik gab es jetzt beim Deutschen Städtetag in Dresden von dem renommierten Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Peter Strohmeier: „Das Thema Familiengerechtigkeit und Kinderfreundlichkeit ist in der Stadt zu einer Selbstverständlichkeit in allen Politikfeldern geworden.“

Vor rund 800 Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und weiteren Delegierten referierte Strohmeier über das Thema „Arme Städte – arme Bürger?“. Seine These: Wirtschaftlich arme Kommunen verfügen über die geringsten ökonomischen Mittel, den Problemen von Armut und fehlender Bildung zu begegnen. Deshalb sei das Ziel, auch in Zeiten knapper Kassen Strategien und Lösungen zu entwickeln, die Bildungsarmut bekämpfen und eine Stadtgesellschaft zukunftsfähig machen. Dafür sei Gladbeck, seit 2010 als „Familiengerechte Kommune“ zertifiziert, ein positives Beispiel. Gladbeck, das vom Strukturwandel stark betroffen sei, habe nachhaltige Politik betrieben: „Die Stadt hat zweimal einen Familienbericht erstellt, der positive Veränderungen zeigt. Die Stadt hat zudem die Zuständigkeiten für Kinder und Familien in einem Dezernat gebündelt.“